Zeitung Heute : Berlin droht größter Streik seit Jahrzehnten

Berlin - Im Tarifkonflikt bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) haben sich die Fronten am Samstag weiter verhärtet. Die Gewerkschaft Verdi werde ihren Streik unvermindert fortsetzen, „auch wenn ab Montag möglicherweise die S-Bahn wegen des angedrohten Ausstandes der Lokführer nicht mehr fährt“, sagte der Berliner Verdi-Sprecher Andreas Splanemann. Ein Ende des BVG-Streiks sei erst möglich, „wenn die Arbeitgeber ein verbessertes Angebot präsentieren“. Damit steht die Hauptstadt vor dem größten Streik im öffentlichen Nahverkehr seit Jahrzehnten. Angesichts dieser Situation kündigte die BVG an, sie werde ihren Notfahrplan ab Montag weiter verbessern. Zu den 110 eingesetzten Bussen von privaten Fuhrunternehmen sollen dreißig weitere hinzukommen. Auch auf den S-Bahnstrecken gilt ab Montag früh ein Notfahrplan. Die Züge verkehren dann in größeren Abständen. cs

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