Berlinale : Nachgefragt: Wie fanden Sie "Es ist Winter - Zemestan"?

Der Film von Rafi Pitts ist eine neorealistische Studie über Lebens- und Arbeitsbedingungen am Rande der Großstadt Teheran. Ein Werk jenseits von Mullah-Klischees: Reaktionen von Berlinale-Besuchern.



Der Film ist sehr langsam erzählt, er ist sozialkritisch, und er erzählt diese Geschichte in Persien. Ich persönlich habe ein Problem damit, wenn Sachen so total elegisch erzählt werden oder poetisch gesehen werden - was, wie ich glaube, vor allen Dingen an unterschiedlichen Sehgewohnheiten liegt. Das ist einfach eine total andere Kultur, in der ganz anders beobachtet wird. Und wir sind einfach viel schnelllebiger; die haben eine ganz andere Geschwindigkeit. Insofern ist das für uns eine Gelegenheit zu lernen: da könnte man dies machen; oder wieso hat er das nicht rausgeschnitten. Für dort ist es wahrscheinlich komplett angemessen - also das Grundthema stimmt, und es war eine gute Besetzung, aber ich finde ihn zu langsam erzählt. Und ich glaube aber, dass das am kulturellen Unterschied liegt. (Sinje, Studentin an der Filmakademie Ludwigsburg)

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(SB)

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