Zeitung Heute : Berliner Tagesspiegel

JavaDie Programmiersprache Java steht für einen tiefen Einschnitt in der Entwicklung von Computerprogrammen.Während klassische Software für ein bestimmtes Betriebssystem geschrieben wird und dann nur auf einem Windows- oder einem Macintosh-Computer funktioniert, sind Java-Programme plattformunabhängig. Java wurde im Januar 1995 von der kalifornischen Firma Sun Microsystems vorgestellt - der Name erinnert an einen Kaffee.Java-Programme werden im sogenannten Byte-Code und nicht wie herkömmliche Software in einem spezifischen Maschinen-Code geschrieben.Das Java-Format muß daher erst noch in Befehle übersetzt werden, die das Betriebssystem verstehen und an den Prozessor weiterleiten kann.Die Übersetzung vom Byte- in Maschinen-Code leistet eine Software, die als "Java Virtual Machine" (JVM) bezeichnet wird.Sie ist in den meisten Browsern integriert, mit denen sowohl Informationen als auch Java-Programme aus dem World Wide Web geholt werden können.Die in Web-Seiten integrierten Java-Programme werden Applets genannt.Hauptnachteil von Java ist, daß die Programme relativ langsam sind.Die Software-Firmen bemühen sich aber um eine Beschleunigung der JVM.Ein wichtiger Vorteil besteht in der relativ großen Sicherheit: Java-Anwendungen laufen in einer sogenannten Sandbox ab, greifen nicht direkt in das Betriebssystem ein und können Dateien auf der Festplatte nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Anwenders verändern.AP

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar