BESETZUNGSzettel : Vorbotin des Sommers

Frederik Hanssen freut sich auf Damenbesuch

Frederik Hanssen

Für Klassik-Fans gibt es viele Gründe, die Musikmetropole Berlin zu preisen. Einer ist Juliane Banse. In den frühen Jahren ihrer Karriere gehörte sie zum Ensemble der Komischen Oper, begeisterte hier mit mädchenhaftem Charme und leuchtendem Sopran vor allem in Mozart-Rollen. Dann wagte sie den Schritt in die sängerische Selbstständigkeit, jettet heute um die ganze Welt – und kommt immer wieder auch nach Berlin zurück. Am Wochenende ist sie beim Rundfunk-Sinfonieorchester zu Gast, um Hector Berlioz’ Nuits d’été zu singen, eines des anrührendsten Werke der französischen Romantik, dem sie eine ganz eigene, duftig-raffinierte Note verleihen wird.

Als musikalischer Partner steht ihr der Kanadier Yannick Nézet-Séguin zur Seite. Ein Name, den man sich, so schwer es auch fällt, merken sollte. Mit gerade 32 Jahren ist er bereits erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra und wird im Herbst Valery Gergiev als Chef der Rotterdamer Philharmoniker ablösen. In einem exquisiten Programm kombiniert Nézet-Séguin Berlioz mit Ravels bezaubernder Orchestersuite „Ma mère l’oie“ und Skrjabins dritter Sinfonie. Es gibt viele Gründe für Klassik-Fans, die Musikmetropole Berlin zu preisen.

Konzerthaus Berlin, Sa 8.3., 16 Uhr, So 9.3., 20 Uhr, ab 25 €

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