BEWEGUNGS melder : Vom Winde verweht

Sandra Luzina begibt sich auf einen spirituellen Trip

Sandra Luzina

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Um solche Fragen dreht sich das Solo L’envol du vent II von Tchekpo Dan Agbetou. Dass Tanz eine spirituelle Erfahrung sein kann, hat der afrikanische Choreograf und Tänzer seinem deutschen Publikum schon öfter vermittelt. Tchekpo Dan Agbetou ist ein Wanderer zwischen den Welten. In seinem Heimatland Benin erlernte er traditionellen Tanz, später studierte er Modern und Jazz-Dance in Paris und New York. Seit 1995 lebt er in Bielefeld, wo er das Tanzzentrum DansArt gründete. Auf der Bühne erweist sich Tchekpo Dan Agbetou als großartiger Tänzer und als Medium. Er tritt in Verbindung mit den Ahnen, spricht mit Tieren und Pflanzen und blickt in die Zukunft. In „L’envol du vent“ geht es um die Suche nach dem wahren Selbst, darum, „den Spiegel zu durchschreiten und unsere Zwiespältigkeit zu realisieren, um uns auf der anderen Seite wiederzufinden und uns aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.“ Diese afrikanische Spiritualität findet ihren Kontrast in der Musik Keith Jarretts. Zudem ist Caroline Meyer-Picard mit dem Solo „Cash“ zu erleben, und der Musiker Christian Meyer präsentiert Songs aus seiner aktuellen CD „autumn run“.

Dock 11, Do 17.4., 20.30 Uhr (Premiere), Fr-So 18.-20.4., 20.30 Uhr, 10 € erm. 8 €

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