BEWEGUNGS melder : Zurück zur Natur

Sandra Luzina tanzt ans Ende der Welt

Sandra Luzina

Lisi Estaràs

mutiert auf der Bühne schon mal zur Killerbiene – und ist auch sonst unwiderstehlich. Die Argentinierin ist eine der herausragenden Darstellerinnen der berühmten Les Ballets C. de la B., verbindet sie doch unschlagbaren Witz mit einer sagenhaften Energie. Und ihre tiefe Stimme ist unglaublich sexy. In Berlin konnte man Estaràs in Stücken von Alain Platel und Sidi Larbi Cherkaoui bewundern. Zudem trat sie mehrfach mit Constanza Macras, ihrer argentinischen Geistesschwester, auf. So zertrümmerte sie als Superheldin in „No wonder“ lustvoll Geschlechter-Stereotypen – und überzeugte außerdem im Damen-Wrestling.

Nun kommt sie mit ihrer ersten abendfüllenden Choreografie nach Berlin. In Patchagonia stranden die Tänzer und Musiker in einem Niemandsland. Estaràs geht der Frage nach: Was passiert, wenn alle Regeln und Gesetze außer Kraft gesetzt sind? Wie transformieren sich die Bedürfnisse und Wünsche? Ob die Tänzer sich in „Patchagonia“ in den Naturzustand zurückbewegen? Man muss sich jedenfalls auf eine wilden Bühnentrip gefasst machen. Untermalt wird er von feurigen lateinamerikanischen Rhythmen.

HAU 1, Fr 28.3., 19.30 Uhr (Premiere), Sa 29.3., Mo 31.3., 19.30 Uhr, 11/18 €, erm. 7 €

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