Bewusst leben : Neue Möbel aus dem Gelben Sack

Umweltbewusstsein und Ökologie werden auch bei der Inneneinrichtung immer wichtiger. Ausrangierte Materialien sind nicht mehr "trashig".

Nachhaltigkeit und sogenanntes Re-Design – also das Verwerten gebrauchter Materialien – gehörten zu den großen Trends auf der weltgrößten Konsumgütermesse „Ambiente“, die im Februar in Frankfurt am Main stattfand. Die Ökologie-Nische haben „grüne“ Möbel und Accessoires längst hinter sich gelassen: „Eco-Design ist heute nicht mehr studentisch oder trashig – das hat sich komplett verändert“, sagt Kerstin Männer von der Messe Frankfurt.

Die Palette der Nachhaltigkeitskonzepte ist groß. Neben umweltfreundlichen Materialien setzen immer mehr Hersteller - auch aus dem gehobenen Bereich – inzwischen auf Wiederverwertung. Recycelt werden zum Beispiel in der Produktion anfallende Glasabfälle. Andere versuchen bei der Porzellanherstellung durch Verzicht auf einen Brenngang den Energieverbrauch und damit den Kohlendioxid-Ausstoß zu senken.

Wachsender Beliebtheit erfreut sich außerdem das Wiederverwenden und Entfremden ausrangierter Materialien. Alte Fahrradschläuche werden so zu Umhängetaschen, große Olivendosen zu Hockern, Konservendosen zu Designobjekten und kaputte Luftballons zu bunten Stühlen. dpa

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