Zeitung Heute : Biennale Venedig

ZAHLEN, BITTE

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Zusammengestellt von Christoph Koch

400 000 Besucher will der neue Direktor der Biennale Venedig, Francesco Bonami, anlocken. Zur letzten KunstSchau kamen 250 000. Quelle: Focus.

16 000 Menschen arbeiteten früher im „Arsenale“, einem düsteren Werftgelände, das heute Teil des Ausstellungsgeländes ist. Quelle: Die Weltwoche.

400 gleichmäßig verteilte Blitzlichter, die synchronisiert aufleuchten und so eine vorübergehende Blindheit erzeugen, hat die Belgrader Künstlerin Milica Tomic im Pavillon von Serbien und Montenegro installiert. Quelle: Süddeutsche Zeitung.

100 Tonnen Material ließ der deutsche Künstler Gregor Schneider für die letzte Biennale anschleppen. Zehn Jahre lang hatte er an seinem begehbaren Kunstwerk „Totes Haus ur“ gebaut, vor dem die Besucher in einer bis zu 800 Metern lange Warteschlange oft zwei bis drei Stunden warteten. Quelle: Stern Magazin.

99 privilegierte „Zeugen des Heute“ (Schriftsteller, Philosophen und Wissenschaftler) werden auf der Biennale 99 Mal zu interdisziplinären Workshops zusammenkommen, jeden Tag zur gleichen Zeit. Quelle: www.labiennale.org

65 Prozent der Besucher der letzten Biennale kamen aus dem Ausland, wobei die Deutschsprachigen die größte Gruppe stellten. Quelle: Süddeutsche Zeitung.

7 Menschen will Theatermacher Christoph Schlingensief für seinen Beitrag eine Woche lang auf Säulen hocken lassen, wo sie Botschaften wie „Du hast das Recht auf persönlichen Terror“ verbreiten sollen. Quelle: Der Spiegel.

3 Monate lang standen einige blond gefärbte Afrikaner bei der letzten Biennale als Darsteller in einer von drei jungen US-Künstlern aufgebauten künstlichen Slum-Ecke und verkauften falsche Prada-Taschen. Quelle: Die Zeit.

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