Zeitung Heute : Bilder von der Brust

Der Tagesspiegel

Mammographie: Die Röntgenuntersuchung kann Knoten von einem halben Zentimeter Durchmesser an erkennen, die noch nicht ertastet werden können. Bei jüngeren Frauen ist die Methode weniger aussagekräftig. Heute bezahlen die Kassen die Mammographie, wenn ein besonderer Grund besteht, etwa ein verdächtiger Tastbefund oder Brustkrebs bei engen Verwandten.

Screening: Im Unterschied zur gezielten Diagnostik ist das eine Reihenuntersuchung. In Schweden, England, Frankreich und den Niederlanden werden alle Frauen zwischen 50 und 70 eingeladen. Die Begrenzung ist sinnvoll, weil das Risiko mit dem Alter steigt, zugleich aber auch die Aussagekraft der Bilder wächst. In Deutschland laufen derzeit drei Screening-Modellprojekte.

Ultraschall (Sonografie): Hochfrequente Schallwellen durchdringen das Gewebe. Vor allem bei jüngeren Frauen können so ohne Strahlenbelastung Tastbefunde abgeklärt werden.

Magnetfeld-Resonanz-Tomographie (MR): Magnetische Felder erzeugen bei dieser teuren Methode Bilder, die eine schichtweise Beurteilung des Gewebes erlauben. aml

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