Zeitung Heute : Bildung für nachhaltige Entwicklung

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Transfer 21 führt seit dem 1. August 2004 das Programm „21“ der BundLänder-Kommission (BLK) fort. Dieses Programm existierte seit 1999 und diente dazu, allgemeinbildende Schulen für das Thema der nachhaltigen Entwicklung zu sensibilisieren.

Der Begriff „nachhaltige Entwicklung“ (engl.: sustainable development) stammt aus den siebziger Jahren, als auf der einen Seite verstärkt ökologische Krisenphänomene wie Artensterben und Schadstoffbelastung thematisiert und auf der anderen Seite die ungerechte Verteilung von Lebenschancen und Gütern auf der Welt kritisiert wurde.

Im Schulunterricht werden Schüler in ihrer Eigenverantwortung und Kreativität gefördert. Gleichzeitig behandeln Lehrer im Unterricht vermehrt Umweltthemen in Bezug auf Wirtschaft und soziale Verträglichkeit.

Bis zum Jahr 2008 werden 4500 Schulen die Inhalte von Transfer 21 in die Praxis übernehmen. Der Bund und die beteiligten Bundesländer fördern zu gleichen Anteilen das Programm Transfer 21 mit zehn Millionen Euro für vier Jahre. Über Unterrichtsmaterialien, beteiligte Schulen, Fortbildungsangebote für Lehrer, Tagungen und Wettbewerbe können sich Interessierte ausführlich im Web informieren.

Koordiniert wird Transfer 21 vom Berliner Senat unter Leitung von Prof. Dr. Gerhard de Haan (FU),

Arbeitsbereich Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung, Koordinierungsstelle, Arnimallee 9, 14195 Berlin, Telefon: 030/ 838 52 729; E-Mail: sekretariat@transfer-21.de

Nähere Informationen: www.transfer-21.de. fva

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