Zeitung Heute : Blähungen

Der Tagesspiegel

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Wie kommt die Luft in Magen und Darm?

Da gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder durchs Verschlucken von Luft – häufig, wenn man unter Stress isst. Oder bei der Verdauung enstehen Gase, hauptsächlich beim bakteriellen Abbau von Kohlenhydraten im Dickdarm. Das ist normal – etwa einen Liter Pups entlässt ein Erwachsener täglich in die Umwelt, Frauen übrigens ebenso wie Männer. Doch bei vielen Menschen werden Blähungen zum echten Leiden – sie klagen über ein dauerndes Völlegefühl, ihr Bauch verhärtet sich, manchmal kommt es zu Krämpfen.

Wie kann man vorbeugen?

Viel lässt sich durch eine nicht-blähende Ernährung erreichen: Kohl, Hülsenfrüchte, Zwiebeln und frisches Hefebrot sollten gemieden werden. Aber auch fettreiches Essen, Alkohol und Nikotin können an der Entstehung von Blähungen beteiligt sein. Bei jedem sind es andere Lebensmittel, die besonders stark blähen – da hilft nur ausprobieren, was man selbst am besten vertträgt.

Was tun, wenn es doch wieder mal bläht?

Ein Spaziergang nach dem Essen hilft oft Wunder – oder ein Wärmflasche. Auch Tees können entblähend wirken und Magen und Darm beruhigen, zum Beispiel aus Fenchel, Kümmel, Anis oder Pfefferminze. Wenn die Beschwerden nicht nachlassen oder selbst bei leerem Magen ein Völlegefühl auftritt, sollten man zum Arzt gehen. woha

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