Zeitung Heute : Brüderle: „Herdprämie“ ist Sache der Union

Karlsruhe - Die FDP sieht im Streit um das Betreuungsgeld jetzt CDU und CSU in der Pflicht. „Ich sehe mit Interesse, dass bei der CDU bei der Herdprämie der Ofen längst aus ist. Die CDU steht jetzt in der kalten Küche“, sagte Fraktionschef Rainer Brüderle am Sonntag beim FDP-Bundesparteitag in Karlsruhe. Die beiden Schwesterparteien müssten den Streit jetzt unter sich ausmachen. Die Koalition hat vereinbart, dass Eltern, die ihr Kind zu Hause erziehen und nicht in die Kita schicken, zunächst 100 und später 150 Euro monatlich erhalten sollen. Trotzdem ist das Betreuungsgeld umstritten. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will offenbar vorerst keinen Gesetzentwurf für eine Regelung vorlegen. Sie wolle sich stattdessen parteiintern dafür einsetzen, dass sich eine Arbeitsgruppe der Koalition mit der Erarbeitung des Entwurfs beschäftige, berichtet der „Spiegel“. Die FDP gab sich am Sonntag auf dem Parteitag nach 15 Jahren ein neues Grundsatzprogramm. dpa/AFP/Tsp

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