Zeitung Heute : Bund hortet Lebensmittel für 17,5 Millionen Euro

Berlin - Der Bundesrechnungshof hat die Vorratshaltung von Lebensmitteln für Not- und Krisenfälle durch den Bund heftig kritisiert. Obwohl diese Vorsorge jährlich 17,5 Millionen Euro koste, werde sie „nicht mit Nachdruck betrieben“, heißt es in einem Prüfbericht an den Haushaltsausschuss des Bundestages, der dem Tagesspiegel vorliegt. Die Notvorräte berücksichtigten weder die Bevölkerungsentwicklung noch aktuelle Erkenntnisse zur Nahrungsmittelversorgung, es gebe kein Gesamtkonzept und bei den Standorten würden eigene Sicherheitsvorgaben nicht eingehalten. Der SPD-Haushälter Rolf Schwanitz nannte den Bericht eine „verheerende Bilanz“. Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) müsse dem Parlament schnellstens sagen, wann und wie sie eine Reform bewerkstelligen wolle. raw

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

1 Kommentar

Neuester Kommentar