Zeitung Heute : Busse im Stau und Warnung vor Drogen

Rund eine Million Raver erwarten die Veranstalter zur elften Love Parade. Beginn ist heute zeitgleich am Ernst-Reuter-Platz und am Platz vor dem Brandenburger Tor. Jeweils 25 Techno-Laster setzen sich um 14 Uhr in Bewegung, treffen am Großen Stern aufeinander, wenden und formieren sich zwischen 19 und 20 Uhr rund um die Siegessäule zum Abschluß-Rave. Ruhig wird es im Tiergarten so gegen Mitternacht.

Die Senatsjugendverwaltung warnte vor Beginn der Love Parade eindringlich vor den sogenannten "Substanztestern". Senatorin Ingrid Stahmer (SPD) verurteilte Angebote von Gruppen wie "Eve and Rave", die behaupteten, durch Drogentests während der Love Parade die Risiken des Konsums zu minimieren. Von den Tests distanzierten sich auch die Love-Parade-Veranstalter.

Entlang der Paradestrecke auf der Straße des 17. Juni begannen am Freitag weitere Sicherheitsmaßnahmen. So will die Technische Universität wieder ihr Gelände mit Bauzäunen abgrenzen. Anwohner des Ernst-Reuter-Platzes verlangten vergeblich, daß auch der im letzten Jahr sanierte Ernst-Reuter-Platz abgesperrt wird.

Die meisten Raver werden mit der Bahn anreisen. Einige Sonderzüge sollten bereits am Freitag nachmittag starten, der erste Zug wurde fahrplanmäßig am späten Freitag abend erwartet. Insgesamt 65 Sonderzüge hat die Bahn eingesetzt, hinzu kommen eine unübersehbare Zahl von Reisebussen aus ganz Deutschland. Die Polizei riet am Freitag noch einmal ausdrücklich allen Autofahrern, die gesamte Innenstadt am Sonnabend zu meiden. Auch für die Kunden von BVG und S-Bahn gibt es zahlreiche Veränderungen. Vor allem bei den Bussen muß mit geänderten Linienführungen, aber vor allem mit Verspätungen gerechnet werden. oew

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