Zeitung Heute : Caravans: Der Ducato ist der Star der Szene

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Reisemobile sind einer der Schwerpunkte des diesjährigen Caravan Salons vom 25. August bis 2. September in Düsseldorf. Und der inzwischen wichtigste Hersteller von Basisfahrzeugen für Reisemobile ist Fiat. Denn mit ihrem Ducato haben die Italiener inzwischen einen Marktanteil von weit über 70 Prozent erreicht. So waren im letzten Jahr 13 127 der insgesamt 18 345 in Deutschland neu zugelassenen Reisemobile auf dem Ducato aufgebaut. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres steigerte sich der Ducato-Anteil noch und machte 10 129 von 13 407 neu zugelassenen Reisemobilen aus. Insgesamt haben deutsche Aufbauhersteller schon rund 180 000 Reisemobile auf Ducato-Basis gebaut.

Grund für diese Beliebtheit ist neben dem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem das technische Konzept des frontgetriebenen Ducato. Denn die vorn eingebauten Motoren bilden zusammen mit dem Getriebe eine kompakte Antriebseinheit, so dass der Raum hinter der Fahrerkabine mit ihrem problemlosen Durchgang dank Joystick-Schalthebel voll für den Reisemobilaufbau zur Verfügung steht.

Kein Wunder also, wenn dem Ducato und seinen Weiterentwicklungen gerade unter Reisemobilfreunden besondere Beachtung gilt. Zur Wahl stehen als Antrieb drei Motoren - ein Zweiliter-Benziner mit 80 kW (110 PS) und zwei Common-Rail-Turbodiesel mit 2,0 und 2,0 Liter und 62 und 94 kW (85 und 127 PS). Attraktion beim diesjährigen Salon ist das erstmals für den Ducato angebotene zusammen mit ZF neu entwickelte Viergang-Automatik-Getriebe. Es wird elektronisch gesteuert, verfügt über eine Wandlerüberbrückung und hat eine Tiptronic-Funktion, die über den ins Armaturenbrett integrierten Wählhebel bedient wird. Zudem gibt es ein Winterprogramm, das das Anfahren bei Schnee und Glätte erleichtert.

Ebenfalls mit einem breiten Wohnmobilprogramm in Düsseldorf vertreten ist Mercedes-Benz, wo der Sprinter James Cook zu den besonders erfolgreichen Modellen gehört. Ihn gibt es künftig auch mit Truma-gasheizung statt der bislang üblichen Kraftstoffheizung. Die kompakten Vito Marco Polo gibt es künftig auch mit edler Lederausstattung und als attraktive Design-Studie stellt sich der Sprinter "Mobile Black Office" vor. Das ist ein mobiles Büro mit Konferenzplätzen für bis zu vier Personen, Ruhe- und Bewirtungsmöglichkeiten und einer modernen EDV- und Media-Ausstattung.

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