Zeitung Heute : Chemische Energiespeicher von morgen

Wissenschaftler der TU Berlin arbeiten an zwei neuartigen chemischen Energiespeichern für Elektrofahrzeuge. Am Fachgebiet Technische Elektrochemie forschen sie unter Leitung von Professor Peter Strasser an Alkoholbrennstoffzellen, um die Reichweite der Batterien zu erweitern, sowie an der Magnesiumionenbatterie. Beide Technologien könnten den heute üblichen chemischen Speichern überlegen sein. Zusammen mit Kollegen der TU München, der Tsinghua Universität in Peking und der Tongji Universität in Schanghai wollen sie neuartige Katalysatormaterialien entwickeln, die die Leistungsdichte der Alkoholbrennstoffzelle um ein Vielfaches erhöhen und damit die Größe des Alkoholtanks minimieren.

Bei dem zweiten Vorhaben soll das Element Lithium durch Magnesium in den Antriebssystemen der Elektrofahrzeuge ersetzt werden, weil Magnesium weniger entflammbar und explosiv ist. Die Projekte sind Teil des „TU9 Sino German Forschungsnetzwerkes Elektromobilität“ des TU9-Verbundes und chinesischer Eliteuniversitäten. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. sys

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