Zeitung Heute : China zahlt für Amerikas Kriege

Berlin - Die chinesische Regierung ist indirekt an der Finanzierung der Kriege im Irak und in Afghanistan beteiligt. Das berichten die Autoren des Buches „Der globale Countdown“, das übernächste Woche im Verlag Kiepenheuer & Witsch erscheint. Die chinesische Zentralbank habe so viel ihrer Devisenreserven in US- Staatsanleihen investiert, wie die US-Regierung an zusätzlichen Schulden für die Kriegskosten aufnehmen musste, schreiben Harald Schumann, Tagesspiegel, und Christiane Grefe, „Die Zeit“. Demnach kosteten die Kriege im Irak und Afghanistan von 2003 bis Ende 2006 rund 400 Milliarden Dollar. Im gleichen Zeitraum erwarben Mitarbeiter der chinesischen Devisenverwaltung US-Staatspapiere im Wert von 464 Milliarden Dollar, heißt es in dem Buch, aus dem der Tagesspiegel heute einen Auszug veröffentlicht. Tsp

Sonntag, S 4 bis S 6

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