CHINAS REAKTION : „Klamauk“

Im Streit um angebliche chinesische Hackerangriffe haben Chinas Staatsmedien den USA vorgeworfen, aus wirtschaftlichen Interessen Unwahrheiten zu verbreiten. Die von der Internet-Sicherheitsfirma Mandiant verbreiteten Vorwürfe seien ein „kommerzieller Trick“, um die eigene Sicherheitssoftware zu empfehlen, schrieb die Nachrichtenagentur Xinhua. Die Zeitung „China Daily“ kommentierte, es müsse nach „dem wahren Grund für diesen Klamauk“ gefragt werden. Angesichts der schlechten Wirtschaftslage in den USA leuchte es ein, dass „einige in Washington China zu einem Sündenbock machen wollen, damit die öffentliche Meinung von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten abgelenkt“ werde. „China Daily“ zitierte den Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums, Geng Yasheng, mit den Worten, auch die chinesische Armee sei Ziel „zahlreicher Cyberangriffe“ gewesen. Viele der Internetpiraten verfügten über IP-Adressen in den USA. Er mache aber nicht die US-Regierung verantwortlich, präzisierte der Sprecher. Tsp/AFP

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