Zeitung Heute : Chiphersteller Qimonda ist pleite

München/Dresden - Der Chiphersteller Qimonda mit weltweit rund 12 000 Beschäftigten ist zahlungsunfähig. Nach wochenlangen Rettungsbemühungen stellte die Infineon-Tochter am Freitag Insolvenzantrag beim Amtsgericht München. Das Unternehmen will seinen Betrieb trotz der Insolvenz fortführen. Der Vorstand sehe „gute Chancen“, die zur Neuausrichtung notwendigen finanziellen Mittel in Verhandlungen mit potenziellen Geldgebern zu bekommen, teilte Qimon da mit. Sachsen, wo am Standort Dresden rund 3000 Beschäftigte von der Pleite betroffen sind, sagte möglichen Investoren Hilfe zu. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) bezeichnete die Insolvenz als zweite Chance. Eine staatliche Beteiligung an möglichen Auslagerungen von Qimonda schloss er aber aus. dpa

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