Zeitung Heute : Christian Brückner

SYNCHRONSPRECHER.

Christian Brückner, 68, ist die deutsche Stimme von Robert de Niro. Außerdem war er Sprecher bei den Dokus von Guido Knopp. Am Mittwoch erhält Brückner den Deutschen Hörbuchpreis für sein Lebenswerk. Foto: p-a/dpa
Christian Brückner, 68, ist die deutsche Stimme von Robert de Niro. Außerdem war er Sprecher bei den Dokus von Guido Knopp. Am...Foto: picture alliance / dpa

JA BITTE!

Zuletzt habe ich mich gefreut ... über eine Produktion

mit dem SZ-Journalisten Heribert Prantl („Liebesbriefe an ein Land“), dessen Kolumnen ich sehr mag.

Unverzichtbar: Mein krakelnder Füllfederhalter.

Schmeckt: Suppen und Eintöpfe.

Zum Beispiel Rindfleisch mit Nudeln – grandios!

Eine DVD zum Verschenken: Das französische

Meisterwerk „Kinder des Olymp“ von Marcel Carné.

Größter Traum: Auf Flügeln über der Welt schweben.

Ein Idol: Miles Davis.

Das Schönste, was ich als Sprecher sagen durfte:

„Vater, gibt es hier Indianer?“ (Das habe ich zu

John Wayne gesagt, es war mein erster Synchronjob.)

Ein Wort, das zu selten benutzt wird: Verantwortung.

Mag ich: Regen, Sonne, Wind, Musik, Bücher.

NEIN DANKE!

Zuletzt habe ich mich aufgeregt ... über die anmaßende Unkenntnis der Politiker in der Euro-Krise.

Nie nackt sehen möchte ich: fast alle Mitmenschen.

Schmeckt nicht: Brokkoli.

Größter Albtraum: Dass die Erde nicht mehr alle

ernähren kann, die auf ihr leben.

Etwas an mir, das ich gern verändern würde:

Meine Leichtgläubigkeit.

Das Schlimmste, was ich als Sprecher sagen musste: „Fuck you“ in deutscher Übersetzung –

und zwar bestimmt eine Million Mal.

Eine Formulierung, die zu oft verwendet wird:

„Entsetzen und Abscheu“.

Mag ich nicht: Dauerregen, Neid, Tratsch, Handys in der Philharmonie und schlechte Bücher (Thriller, Krimis und dieses Fantasyzeug stehlen doch nur Zeit).

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