Zeitung Heute : Christiane zu Salm, Medienmanagerin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Sonne.

2. Zu Hause: Die Familie.

3. An zeitgenössischer Kunst: Dass sie uns an die Grenzen unserer vermeintlichen Überzeugungen führt.

4. Am Sammeln: Das Sammeln.

5. An Collagen: Dass zusammenkommt,

was nicht zusammengehört.

6. An neuen Medien: Dass zusammenkommt,

was zusammengehört.

7. Im Fernsehen: Ich vermisse den Fischli und Weiss- Loop auf Arte, 1997.

8. An Berlin: Ganz Berlin.

9. An Deutschland: Heim, Haus, Hof,

Internetversorgung.

10. Ansonsten...: Schokoladentorte.

11. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

Wird schon gehen.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Dass es meistens zu früh ist.

2. Zu Hause: Wenn der Kühlschrank leer ist.

3. An zeitgenössischer Kunst: Wenn es nicht

um die Kunst geht.

4. Am Sammeln: Das, was man nicht sammeln kann.

5. An Collagen: Wenn sie sich auflösen.

6. An neuen Medien: Dass sie ganze Gesellschaften

verändern.

7. Im Fernsehen: Dass es zu wenige

Livesendungen gibt.

8. An Berlin: Nichts. Außer manchmal

den dunkelgrauen Himmel.

9. An Deutschland: Nazis.

10. Ansonsten...: Bedenkenträger.

11. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

Alle Leitungen sind zurzeit belegt.

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