CHRONOLOGIE DES S-BAHN-CHAOS : Außer Kontrolle

1.5.2009:

In Kaulsdorf entgleist ein Zug. Ursache: ein gebrochenes Rad.

30.6.: Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) zieht einen Großteil der Züge aus dem Verkehr, da nicht ordnungsgemäß kontrolliert wurde.

2.7.: Der S-Bahn-Vorstand wird entlassen.

7.7.: Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

10.7.: Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer will der S-Bahn die Zuschüsse bis Ende August um sieben Millionen Euro kürzen.

31.8.: Zwei Monate nach Beginn der Notfahrpläne fahren Züge wieder häufiger. Die Wagen sind aber überfüllt.

7.9.: Das EBA zieht erneut Großteil der Wagen aus dem Verkehr, da Bremsanlagen jahrelang nicht ausreichend gewartet wurden.

1.10.: Die S-Bahn kündigt Entschädigungen für ihre Fahrgäste an.

20.12.: Der S-Bahn-Betrieb wird wegen Schnee und Eis eingeschränkt.

22.12.: Das EBA verlängert die auslaufende Betriebsgenehmigung für die S-Bahn nur um ein Jahr.

29.12.: Laut Junge-Reyer fährt die S-Bahn erst in drei Jahren wieder normal.

31.12.: Ein Stromausfall führt nachts zu einem totalen Verkehrsausfall.

7.1. 2010: Berlin will der Bahn teilweise das S-Bahn- Monopol entziehen.

8.1.: Die S-Bahn setzt einen neuen Notfallplan ein.

14.1.: Wegen Schneefalls fallen 100 Züge aus. 50 Passagiere aus einem Zug evakuiert, da sich Rauch gebildet hat.

23.1.: Die SPD-Fraktion beschließt, die S-Bahn notfalls zu verstaatlichen.

18.2: Ein Schwelbrand an einer S-Bahn legt den Verkehr zwischen Blankenburg und Pankow lahm. Tsp

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