CHRONOLOGIE : In drei Jahrzehnten mehr als 40 000 Opfer

Mehr als 40 000 Menschen verloren bisher in den Gefechten zwischen PKK und türkischen Sicherheitskräften ihr Leben.

27. November 1978: Öcalan gründet mit Gleichgesinnten die marxistische PKK.

12. September 1980: Militärs putschen sich an die Macht und verstärken die Repressionen gegen die Kurden. Öcalan verlässt 1981 das Land.

15. August 1984: Mit zwei PKK-Anschlägen im Südosten beginnt der bewaffnete Kampf.

19. Juli 1987: Das türkische Parlament verhängt wegen des PKK-Aufstands das Kriegsrecht über Teile Südostanatoliens.

24. Mai 1993: Die PKK tötet 33 unbewaffnete türkische Soldaten in einem der folgenschwersten Einzelanschläge. 9. Oktober 1998: Öcalan verlässt sein Versteck in Syrien, nachdem die Türkei dem Nachbarstaat mit Krieg gedroht hat.

15. Februar 1999: Öcalan wird von türkischen Agenten in Kenias Hauptstadt Nairobi gefasst und auf die türkische Gefängnisinsel Imrali gebracht.

29. Juni 1999: Öcalan wird zum Tode verurteilt; die Strafe wird nach Abschaffung der Todesstrafe in der Türkei 2002 in lebenslange Haft umgewandelt.

1. September 1999: Die PKK ruft Waffenruhe aus. Sie hält mit Unterbrechungen bis 2005.

5. April 2004: Die EU stuft die PKK offiziell als terroristische Organisation ein.

4. Oktober 2006: 15 türkische Soldaten und 23 PKK-Kämpfer sterben bei PKK-Angriff auf Militärposten im türkischen Grenzgebiet zu Irak und Iran.

26. September 2011: Premier Erdogan spricht öffentlich über gescheiterte Geheimverhandlungen mit der PKK in Oslo.

28. Dezember 2012: Erdogan gibt den Beginn neuer Friedensverhandlungen zwischen dem türkischen Geheimdienst MIT und Öcalan auf Imrali bekannt. 3. Januar 2013: Erste ranghohe Kurdendelegation besucht Öcalan auf Imrali. AFP

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