CHRONOLOGIE : Irans Atomprogramm

1957

USA und Iran unterzeichnen einen Vertrag zur zivilen Nuklearkooperation.

1974 Der Schah kündigt ein Atomprogramm zur Stromerzeugung an.

1979 Nach der islamischen Revolution wird der Reaktorbau unterbrochen.

2002 Exil-Oppositionelle decken bis dahin geheime Anlagen zur Urananreicherung und Schwerwasserproduktion auf.

2004 Im Pariser Abkommen sagt Iran den EU-3 die Aussetzung aller mit der Urananreicherung zusammenhängenden Aktivitäten zu

2005 Der Iran lehnt ein Angebotspaket der EU-3 ab; er entfernt die Siegel der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) an den Atomanlagen und nimmt später die Urananreicherung „zu Forschungszwecken“ wieder auf.

März 2006 Der IAEO-Gouverneursrat verweist die Akte Iran an den UN-

Sicherheitsrat.

Mai/Juni 2006 Die USA machen im Rahmen der Sechsergruppe dem Iran ein konditioniertes Gesprächsangebot. Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana

übergibt das Angebotspaket in Teheran.

Juli 2006 In der Resolution 1696 fordert der Sicherheitsrat den Iran auf,

die Urananreicherung auszusetzen und droht andernfalls mit Sanktionen.

Dezember 2006 Die Resolution 1737 legt Sanktionen gegen den Iran fest.

März 2007 Der Iran setzt die Urananreicherung nicht aus, sondern meldet weiter Erfolge seines Atomprogramms. Der Sicherheitsrat verschärft seine Sanktionen durch Resolution 1747.

März 2008 Der Sicherheitsrat beschließt in der Resolution 1803 eine neue Verschärfung der Sanktionen.

Juni 2008 Solana übergibt in Teheran ein erneuertes Angebot.

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