Zeitung Heute : Computerkriminalität: Systems: IT-Branche rüstet gegen Cyber-Terror

Mit Blick auf die Terroranschläge in den USA hat die Technologiebranche in Deutschland die Bundesregierung zum Kampf gegen die weltweite Computerkriminalität aufgerufen. "Kritische Infrastrukturen werden computergestützt gesteuert und sind entsprechend angreifbar durch Cyber-Attacken", warnte der Vizepräsident des Branchenverbandes der Computer- und Telekommunikationsindustrie in Deutschland, BITKOM, Willi Berchtold bei der Messe Systems in München. Die Sicherheit von Datennetzen ist das zentrale Thema auf der Messe, die als wichtigstes Branchentreffen in Deutschland nach der CeBIT in Hannover gilt.

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Chronologie: Terroranschläge in den USA und die Folgen
Fotostrecke: Bilder des US-Gegenschlags Entgegen dem allgemeinen Trend ist die Zahl der Aussteller, die Sicherheitslösungen anbieten, deutlich gestiegen. Statt bahnbrechender Neuheiten stehen die Waffen gegen den Cyber-Krieg im Mittelpunkt des Interesses. "Das ist das Thema, was die Branche derzeit am meisten bestimmt", sagte Berchtold. Trotz der Schreckensmeldungen über den "I love you"-Virus und gefährliche E- Mail-Würmer ist die Sicherheit von Computern in vielen Unternehmen noch immer ein wunder Punkt. Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland seien den Angriffen schon einmal zum Opfer gefallen. Durch die Terroranschläge vom 11. September und die Milzbrand-Fälle in den USA ist die Furcht vor dem Cyber-Terror gewachsen. "Speziell Unternehmen, die mit Geld und sensiblen Informationen arbeiten, werden nervös", sagt Peter Häufel vom Unternehmen "Internet Security Systems", das auf die Abwehr von Hackerangriffen spezialisiert ist.

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