Zeitung Heute : Constance Scharff, Verhaltensbiologin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Meinen Mann.

2. Zu Hause: Dass ich mich an vielen Orten zu Hause fühle.

3. An Genetik: Dass sie die Eleganz der Evolution

reflektiert.

4. Am menschlichen Gehirn: Die Komplexität.

5. An unserer Sprachfähigkeit: Dass sie unsere Gedanken ausdrücken kann und Literatur ermöglicht.

6. An Männern: Schöne Hände.

7. An Frauen: Pragmatik und Selbstironie.

8. An Kindern: Offenheit, Spontaneität und kreative Lösungen.

9. An Berlin: Dass man im Sommer in der Krummen Lanke baden kann, 20 Minuten später in der Philharmonie sein, danach ohne Reservierung gut essen kann und das Auto um die Ecke parkt.

10. An meinem Leben: Es mit Familie, Freunden und inspirierenden Mitarbeitern zu teilen.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Verkatert zu sein.

2. Zu Hause: Telemarketing-Anrufe zu bekommen.

3. An der Forschung: Den Verlust der Unschuld.

4. An Genetik: Die Möglichkeit des Missbrauchs.

5. An unserer Sprachfähigkeit: Dass sie ermöglicht, mit vielen Worten nichts zu sagen.

6. An Männern: Bornierte Arroganz.

7. An Frauen: Zickigkeit.

8. An Kindern: Wenn sie durch Erwachsene verkorkst werden.

9. An Berlin: Dass Berliner ihre Stadt zu oft mit New York vergleichen – das hat Berlin gar nicht nötig.

10. An meinem Leben: Zeitdruck.

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