Zeitung Heute : Cottbus bleibt erstklassig

Der Tagesspiegel

Stuttgart (dpa/sid). Eduard Geyer war erleichtert. „Das war keine leichte Kiste heute. Dass wir den Klassenerhalt so früh geschafft haben, hatte ich nicht erwartet.“ Nach dem torlosen Unentschieden beim VfB Stuttgart, dem ersten Auswärtspunkt des Jahres 2002, sind die Cottbuser endgültig gerettet. Lobte Stuttgarts Trainer Felix Magath: „Gratulation an die Cottbuser, die wollten einen Punkt und haben sich diesen auch geholt. Man hat gesehen, dass wir gegen eine Mannschaft, die defensiv steht, Schwierigkeiten haben. Hinzu kommt vielleicht noch, dass uns die nötige Reife und Klasse fehlt, wenn man Richtung Uefa-Cup schaut.“

21 000 Zuschauer im Gottlieb-Daimler-Stadion erlebten eine äußerst schwache Bundesliga-Partie, bei der nach dem Schlusspfiff allein die Gäste jubeln konnten. „Unsere große Hoffnung, einen Punkt zu holen und die Rettung klarzumachen, ist aufgegangen. Dass wir so einen großen Vorsprung zu den Abstiegsrängen haben, ist ein Traum“, freute sich Dieter Krein, Präsident der Cottbuser, nach dem erlösenden Abpfiff. Da war Trainer Geyer schon in die Kabine geeilt, um seine Spieler zu beglückwünschen.

Ohne die Leistungsträger Marcelo Bordon (Oberschenkelzerrung) und Jochen Seitz (Gelbsperre) tat sich der zuletzt wiedererstarkte VfB schwer gegen die ganz auf Defensive ausgerichteten Gäste, die ihre Chance über Konter suchten. Ein solcher hätte fast die Führung gebracht, als der nach dreiwöchiger Verletzungspause ins VfB-Tor zurückgekehrte Timo Hildebrand nach einem Steilpass über den Ball trat, Sebastian Helbig aber von der unverhofften Gelegenheit überrascht wurde. Auf der Gegenseite traf Meira mit einem Kopfball nur die Latte.

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