Zeitung Heute : CSU wählt Seehofer – und buht Stoiber aus

München - Der neue CSU-Chef Horst Seehofer will seine Partei mit einer harten Gangart gegen die CDU zur alten Stärke führen. Vier Wochen nach dem Desaster bei der Landtagswahl wählte ein Sonderparteitag den Bundesagrarminister am Samstag mit 90,3 Prozent zum Nachfolger von Erwin Huber. Mit überwältigender Mehrheit nahmen die Delegierten den Koalitionsvertrag mit der FDP an. Seehofer soll am Montag im Landtag zum Nachfolger von Ministerpräsident Günther Beckstein gewählt werden. Einen Dämpfer erhielt der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer, bei der Wahl zum Parteivize. Er erhielt nur gut 67 Prozent der Stimmen. Beckstein wurde mit minutenlangem Beifall gefeiert. Buhrufe und Pfiffe gab es für Ex-Regierungschef Edmund Stoiber, dem eine Mitschuld vorgeworfen wird. dpa

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