Zeitung Heute : Daimler kauft sich frei

Berlin - Der Autokonzern Daimler muss sich nicht länger vor der amerikanischen Justiz gegen Schmiergeldvorwürfe zur Wehr setzen. Mit der Zahlung einer Strafe von 185 Millionen Dollar (etwa 138 Millionen Euro) wurden das Korruptionsverfahren und weitere Ermittlungen eingestellt. Ein US-Richter billigte am Donnerstag den vorab ausgehandelten Vergleich. Daimler steht allerdings weiter unter verschärfter Kontrolle: Der ehemalige FBI-Chef Louis Freeh wird drei Jahre lang überwachen, ob sich Daimler an die Gesetze hält. Das US-Justizministerium hat den Konzern beschuldigt, zwischen 1998 und 2008 in mindestens 22 Ländern Amtsträger bestochen zu haben, um sich Aufträge zu sichern. mot

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