Zeitung Heute : Daniel Fridman, Schachgroßmeister

WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Wenn meine Frau

und meine Tochter bei mir sind.

2. An Schach: Zu gewinnen.

3. An Garri Kasparow: Energie und Siegeswillen.

4. An meiner sowjetischen Schachausbildung: Die staatliche Förderung von Kindesbeinen an.

5. An Lettland: Die Orte meiner Kindheit zu

besuchen, etwa meine alte Schule in Riga.

6. An Deutschland: Spaziergänge um den

Kemnader See in Witten.

7. An meinem Tagesablauf: Dass ich ihn außerhalb von Turnieren völlig frei gestalten kann.

8. An meinem Hobby Billard: Das Gefühl, wenn

die Kugel ins Loch plumpst.

9. An meinem Leben: Ich verdiene Geld mit Schach.

10. Ein Satz, den ich in Zukunft gerne öfter hören würde: „Ich gebe auf.“

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Wenn ich nicht ausgeschlafen bin, weil ich Turnierstress habe.

2. An Schach: Zu verlieren.

3. An Garri Kasparow: Er hat seine

Schachkarriere zu früh beendet.

4. An der sowjetischen Schachausbildung: Dass ich

mir meine Trainer nie aussuchen durfte.

5. An Lettland: Riga ist von Autos verstopft.

6. An Deutschland: Die manchmal

schwerfällige Bürokratie.

7. An meinem Tagesablauf: Dass ich manchmal

sehr lange zu Wettkämpfen reisen muss.

8. An Billard: Dass ich wenig Zeit dafür habe.

9. An meinem Leben: Es ist etwas ungesund. Ich muss mehr für meine Fitness tun.

10. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

„Schach und matt.“

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