Zeitung Heute : Daniel Mulhall

BOTSCHAFTER

JA BITTE!

Zuletzt habe ich mich gefreut... über meine

Versetzung nach Berlin.

Ein Buch zum Verschenken: „Irisches Tagebuch“ von Heinrich Böll – ein Buch, das viele Deutsche zu einem

Besuch in Irland animiert hat.

Ein Traum: Ich möchte erleben, dass Irland

die Fußball-Weltmeisterschaft gewinnt.

Eine sympathische Figur aus der irischen Mythologie: Maeve, die Königin von Connacht im Westen Irlands.

Sie ist eine der Hauptcharaktere der Sage

Táin Bó Cuailnge (der Viehdiebstahl von Cooley).

Ihr vermeintliches Grab in Knocknarea in der Grafschaft Sligo ist einer der landschaftlich reizvollsten Orte.

Ein unterschätzter Ort in Irland: Deutsche Touristen

fahren meist an die Westküste, aber ich würde eine Fahrt entlang der „Copper Coast“ zwischen Waterford

und Dungarvan im Südosten Irlands empfehlen.

Mag ich: Fußball, Golf, Geschichte, Musik, Reisen.

NEIN DANKE!

Zuletzt habe ich mich geärgert... über Frankreichs Sieg gegen Irland im Entscheidungsspiel zur Fußball-WM.

Ein Albtraum: Nicht mehr reisen und keine

neuen Orte entdecken zu können.

Etwas an mir, das ich verändern würde:

Ich wäre gern ein gewandter und versierter Sportler.

Eine Regel in der Diplomatie, die ich abschaffen würde: Botschaften korrespondieren noch immer auf höchst

formale Art – mit sogenannten Verbalnoten, in denen alte Höflichkeitsformeln benutzt werden. Es wäre schön, diese Praxis zu modernisieren.

Das nervigste Irland-Klischee: Dass wir ein

unbekümmertes, ständig in Kneipen gehendes Volk sind.

Dabei hat Irland eine lange Tradition von Wissenschaft und Gelehrsamkeit. Trotz geringer Bevölkerung gab es in den letzten 80 Jahren vier Literaturnobelpreisgewinner!



Mag ich nicht:
Seifenopern, Arroganz,

Regen, Klischees, Höhen.

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