Zeitung Heute : Das Alter nicht zum Thema machen

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„Bewerben ab Mitte Vierzig ist nichts für Ängstliche“ sagen die Karriereberater Gerhard Winkler und André Plüschke (jovanova.com und job-chance-berlin.de). Ihre Tipps für Kandidaten jenseits der Vierzig:

Rufen Sie beim direkten Konkurrenten Ihres bisherigen Arbeitgebers an. Präsentieren Sie sich. Weisen Sie darauf hin, dass Sie sich doppelt anstrengen werden, um die jüngeren Kollegen zu schlagen.

Reagieren Sie niemals mit Ihrer Mappe auf eine Offerte. Rufen Sie an. Vermitteln Sie am Telefon, dass Sie gut gelaunt, selbstbewusst und an der Aufgabenstellung interessiert sind. Keine Klagen, vor allem keine Anklagen.

Erklären Sie wa s Sie als Jobprofi zu bieten haben . Bewerber ab 45 entschuldigen sich oft dafür, dass es sie gibt. Beißen Sie sich eher die Zunge ab, als Ihr Alter zu nennen. Ihr Alter ist auch ein Thema, weil Sie es zu einem machen.

Mittelalte Jobsuchende liefern Fotos ab, die selbst wackere Grenzschutzbeamte betroffen machen. Moderne Porträt-Studios (schauen Sie ins Branchenbuch) machen aus transusigen Normalbewerbern begehrenswerte Job-Profis.

Nicht jugendlich, aber elanvoll, vital und selbstgewiss heißt die Devise.

Den Jahrgängen 1945 bis 1960 fehlt es nicht an Durchhaltevermögen. Es fehlt aber zu oft an Englisch und an aktueller Anwender-Kompetenz.

Bauen Sie sich darum neu auf und bringen Sie sich Neues bei . rch

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