Zeitung Heute : Das Erbe der frühen Jahre

Sie nannten ihn „Papa Heuss“, dabei war er ganz anders. Zum 40. Todestag des ersten Bundespräsidenten / Von Hermann Rudolph

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Dass Theodor Heuss der erste Bundespräsident war, wissen vermutlich noch viele. Irgendwo im Hintergrund des kollektiven Bewusstseins, bei den Kennern und Liebhabern der Zeitgeschichte, mag auch noch etwas von seiner Gestalt gegenwärtig sein – der kräftige Kopf, der sonore Ton seiner Reden. Doch das ist es dann auch schon. In der Figurenwelt der Anfangsjahre der Bundesrepublik, zu der er gehört, unter Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Kurt Schumacher, ist er an den Rand getreten: eine bis zur Harmlosigkeit harmonisierte Großvaterfigur. Eine Legende aus den fünfziger Jahren – und die ist noch dazu falsch.

Zu besichtigen ist an Theodor Heuss ein Fall von Selbstvergessenheit der Bundesrepublik. Sie betrifft eine Leistung, die für ihr Werden und Wachsen gar nicht hoch genug einzuschätzen ist. Heuss steht da durchaus neben Adenauer. Wenn dieser der große Weichensteller gewesen ist, so war es Heuss, der wie kein anderer das Staatsgefühl der Bundesrepublik mitmodellierte. Dass sich die Deutschen in ihrer Nachkriegswelt zurechtfanden, sich mit ihr befreundeten und schließlich in ihr heimisch wurden, ist nicht zuletzt sein Verdienst. Neben dem Kanzler ist er die andere überragende Bezugsperson für das Normalitätsbewusstsein, das in den fünfziger Jahren in die Bundesrepublik einzieht. Sein beruhigender Habitus, Zigarre, bildungsbürgerlicher Grundbass, die spürbare innere Souveränität und das Fluidum seiner Person – sie gehören zum emotionalen Inventar dieser Aufstiegs und Erfolgsjahre zwischen Fußballweltmeisterschaft und Mauerbau, Wirtschaftswunder und ersten Zweifeln am Erreichten.

Es sind Leistungen und Verdienste auf einem Feld, das wir heute mit dem Begriff der politischen Kultur umschreiben. Heuss hat den Begriff natürlich noch nicht gekannt, die Sache aber wohl, und es war seine Sache. Das gilt für sein politisches Wirken, im Parlamentarischen Rat ebenso wie als Bundespräsident. Aber sie charakterisiert darüber hinaus sein intellektuelles Profil, sein Reden und Schreiben. Wann immer er von politischem Stil spricht – und das tut er oft –, spricht er davon. Auch die Neigung, Befunde und Postulate mit dem Attribut „seelisch“ auszustatten, ist nicht nur eine altertümelnde Manier. Sie zielt in die gleiche Richtung. Sie soll eine tiefere, gefühlshafte Dimension von Staat und Politik ansprechen.

Das beginnt schon im Parlamentarischen Rat. Gewiss war der Einfluss, den Heuss da auf eine Reihe von Entscheidungen genommen hat, groß. Ohne ihn hieße zum Beispiel die Bundesrepublik möglicherweise nicht Bundesrepublik, sondern „Bund deutscher Länder“, woran auch gedacht war – dagegen hat er energisch Front gemacht. An der Formulierung der Präambel hat er beträchtlichen Anteil, und die Bundesversammlung verdankt ihm ihre Existenz. Aber vor allem hat Heuss dazu beigetragen, dass die historische Signatur der Stunde fassbar wurde – nicht zuletzt durch Formulierungen, die wie kleine Leuchtraketen ganze Problemzonen erhellen. Damals hat er das seither immer wieder zitierte Wort für den 8. Mai 1945 gefunden, dass die Deutschen „erlöst und vernichtet in einem“ gewesen seien. Hier prägte er auch für die Demokratie den Begriff „Herrschaftsauftrag auf Frist“ – mittlerweile ein unverzichtbarer Bestandteil des politischen Zitatenschatzes. Und er prophezeite, dass die Bundesrats-Lösung zu einem „Föderalismus der Bürokraten“ führen werde – und hatte damit Recht, bis auf den heutigen Tag.

Vor allem aber ist es natürlich seine Amtsführung gewesen, mit der er auf das Verhältnis der Deutschen zu dem neuen Staat gewirkt hat. Man hat Heuss gegenüber oft den Vorbehalt geäußert, er sei ein „unpolitischer Präsident“ gewesen. Es ist auch richtig, dass ihm der harte Kern des politischen Ehrgeizes abging. Aber Heuss war nicht unpolitisch, sondern auf andere, auf seine Weise politisch. Die Entscheidung beispielsweise, sich nicht auf ein Ringen mit Adenauer einzulassen, war genuin politisch. Sie gab ihm die Freiheit für die Wirkung, die er als seine Aufgabe ansah. Heuss begriff sein Amt als eine Instanz über den Parteien, von der aus das Ganze des staatlichen und politischen Lebens spürbar gemacht werden sollte. Es ging ihm darum, dem neuen Staat so etwas wie einen emotionalen und mentalen Unterbau zu geben.

In diesem Sinne sind zum Beispiel seine großen Reden durchweg als politische Akte zu verstehen. Sie sollten das politische und historische Bewusstsein der jungen Republik formen. Nicht anders zu sehen sind seine Bemühungen, dem neuen staatlichen Leben eine gewisse Form zu geben. Bewusst ist Heuss zum Beispiel nicht der Entscheidung der Weimarer Republik gefolgt, auf Orden und Ehrenzeichen zu verzichten. Vom Verdienstorden, den er stiftete, über das Silberne Lorbeerblatt für erfolgreiche Sportler bis zur Wiederbegründung des Pour le Mérite – allemal ging es ihm darum, ein Bewusstsein von staatlicher Form „irgendwie in dieses seelisch amorphe Volk hineinzubringen“. Das alles sollte dazu beitragen, den Staat überhaupt wieder als gemeinsame Ordnung sichtbar und achtbar zu machen. Man kann Heuss’ Amtsführung durchaus als politische Pädagogik begreifen, freilich in großem Stil.

Das alles ist Vergangenheit. Ist es mehr, mehr auch als ein Traditionsbestand, den wir pietätvoll in Erinnerung zu halten haben? Und was bedeutete diese Vergangenheit für uns? Es liegen ja nicht nur die Jahre zwischen ihm und uns, sondern auch mächtige Veränderungsschübe – Emanzipationen, Rebellionen, Stagnationen, Fortschritte und Rückschritte. Führt von dem, was Heuss wollte und bewirkte, von diesen fernen fünfziger Jahren, überhaupt noch etwas zu uns hin? Auch und gerade politische Kultur ist nichts Statisches; sie wandelt sich, so wie wir uns wandeln. Und die Erinnerung an Theodor Heuss muss fragen, wie die politische Kultur, für die er stand, sich von heute aus ausnimmt.

Unbestreitbar gehört Heuss zu den großen Demokratielehrern der Bundesrepublik. Vielleicht hat keiner dieses Grundprinzip unserer staatlichen Ordnung mit solcher Wärme vertreten wie er. Demokratie meint ja in seinem Verständnis nicht nur die Formen des staatlichen und politischen Lebens. Er postuliert sie ausdrücklich als „Lebensform“, als „Gesinnungskraft“ als einen „lebensbestimmenden Wert“. Es ist sozusagen nicht der Katechismus, den er verkündet, sondern der Glaube selbst – obwohl er, Professor, der er auch war, keinen Zweifel daran ließ, dass der Glaube den Katechismus braucht. Der schöne Satz: „Die äußere Freiheit der Vielen lebt aus der inneren Freiheit der einzelnen“, ist wahrscheinlich der Eckstein von Heuss’ Demokratieverständnis.

Klingt das nicht aktuell? Demokratie als Lebensform: Das ist ja eine der großen Sehnsüchte der letzten Jahrzehnte, und die Bürgergesellschaft, das Zauberwort der Stunde, scheint da gleich um die Ecke zu biegen. Aber Heuss’ Gewährsmann ist nicht Rousseau, auch nicht John Locke oder Adam Smith. Es ist der Freiherr vom Stein, bei dem es doch sehr fraglich ist, in wie weit man ihn für die Demokratie in Anspruch nehmen kann. Die Bürgergesinnung erläutert er jedenfalls mit Vorliebe mit dem Ehrenamt. Es ist ein sehr bürgerliches Demokratieverständnis. Ist es nicht sogar biedermeierlich? Oder ist es schon wieder – weniger Staat, schlanke Verwaltung! – modern?

Auch die Formel, dass Demokratie „Herrschaftsauftrag auf Frist“ sei, verkündet, natürlich, zuerst das, was wir alle mit ihr verbinden: ihre Unterwerfung unter das Votum der Bürger. Aber für Heuss heißt Demokratie eben auch Herrschaft und staatliche Ordnung und hat es also auch zu tun mit „Befehlsgewalt“ und „Gehorsamsanspruch“. Der Staat, darauf besteht Heuss, sei „nicht nur eine Apparatur, sondern er ist auch ein Träger eingeborener Würde, und als Träger der ordnenden Gemeinschaft ist er für den Menschen und ist der Mensch für ihn keine Abstraktion“.

Dass der Föderalismus für Heuss eine maßgebende Konstante der politischen Kultur in der Bundesrepublik ist, ergibt sich, so scheint es, schon fast aus ihm, Heuss, selbst. Ohne seinen landsmannschaftlichen Hintergrund ist Heuss nicht zu denken. Worüber er handelt, wie er sich äußert – es spricht der Süddeutsche, der Schwabe. Vielleicht kann man sagen, dass die deutsche Vielfalt für ihn nicht weniger unabdingbare „Lebensform“ gewesen ist wie die Demokratie. Aber ein großer Föderalist ist Heuss gleichwohl nicht. Natürlich ist er für den Föderalismus, aber mit sozusagen defensivem Vorzeichen. Durchweg argumentiert er von der Seite des Gesamtstaates her. Wo regionaler Eigensinn sich zum Träger des Föderalismus aufschwingt, wird er leicht spöttisch. Dann spricht er von „heimatlicher Geschichtsromantik“, für die die Zeit vorüber sei.

Jedenfalls gibt es Anlass für den Verdacht, dass er diesem liebsten Kind der Deutschen nicht die heute übliche Sympathie entgegenbringen würde. Zum Beispiel hätte er sich kaum damit anfreunden können, dass in der aktuellen Diskussion über den Föderalismus aus dem Umstand, dass die Länder vor dem Bund da waren, eine Art Erstgeburtsrecht hergeleitet wird. Er hat sich im Parlamentarischen Rat auch keineswegs als Vertreter eines Landes verstanden, sondern als Treuhänder für das ganze Volk. Der deutsche Einheitsstaat, in seinen Worten: „die Geschichtstatsache des Bismarck-Reiches“ blieb für ihn eine unangreifbare Größe. Heuss’ Föderalismus-Verständnis hält peinlich die Balance zwischen Bund und Ländern, aber mit einem Sympathie-Überschuss für den Gesamtstaat.

Ein wichtiger Beitrag von Heuss zur politischen Kultur der Bundesrepublik betrifft, natürlich, das Verhältnis zur Vergangenheit – gerade in diesen ersten Nachkriegsjahren ein Thema von hoher Brisanz. Heuss hat es als eine wichtige Aufgabe angesehen, das Verhältnis der Deutschen zu den Bruch- und Tabuzonen ihrer Geschichte anzusprechen: zum Dritten Reich, zur Judenvernichtung, zum Widerstand des 20. Juli. Wichtige Reden bezeugen das, ebenso die Begriffe, die er geprägt hat – etwa der der „Kollektivscham“. Mit ihm hat er in den Schulddiskussionen der frühen Nachkriegsjahre schon sehr zeitig eine couragierte, überzeugende Position bezogen. Ausdrücklich, wenngleich mit ironischem Unterton, spricht er von seinen „Feldzügen“ gegen das Vergessen. Er beklagt, dass manche Leute mit der Gnade des Vergessen-Könnens „Missbrauch treiben und zu rasch vergessen wollen“. Gelegentlich wird er auch ganz unheussisch heftig. So in einer seiner letzten präsidialen Reden: Viele sagen, so ruft er da aus, „Schluss, Schluss, Schluss mit der Geschichte! Das ist uns nicht erlaubt – um unsertwillen nicht!“

Überhaupt ist die Intensität bemerkenswert, mit der Heuss sich immer wieder gegen das Restaurative gewendet hat, das sich in den fünfziger Jahren regte – denn es passt ja keineswegs zu dem gemütlichen Papa-Heuss-Bild. Durch seine ganze Amtszeit zieht sich der Widerwille gegen das „Banal-Restaurative“. Den Grund hat er in seiner letzten Rede noch einmal ausgesprochen: dass er nämlich „das Zerbrechen der uns überkommenen, uns so oder so prägenden deutschen Geschichte tiefer erlebt (habe) als viele meiner Landsleute“. Immer wieder hat er einen Neuanfang eingefordert und den Deutschen nichts geringeres als ein neues „Nationalgefühl“ zur Aufgabe gemacht. Er ist mit dieser Haltung auch verschiedentlich angestoßen. Das bekannteste Beispiel dafür ist der Streit um die Nationalhymne, bei dem er mit seinem Versuch einer neuen Hymne, die eine „neue Symboldeutung“ sein sollte, nicht nur bei Adenauer, sondern auch bei Schumacher scheiterte.

Doch ist nicht zu übersehen, wie sehr dieses Verhältnis zur Vergangenheit zusammengeht mit einem lebendigen, festen Traditionsbezug. Viele der Begriffe, denen wir heute nicht ohne Befangenheit gegenübertreten, gebraucht Heuss mit einer Selbstverständlichkeit, die uns abgeht – die Nation, die nationale Geschichte, den deutschen Geistes- und Bildungsstolz. Auch kann man nicht sicher sein, dass er den strengen Maßstäben der Vergangenheitsbewältigung standhalten würde, die wir in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben. Seine Formel für den 8. Mai 1945, dieses „erlöst und vernichtet in einem“, behauptet ihn ja keineswegs als Tag der Befreiung, den viele mittlerweile in ihm sehen; für Heuss bleibt es ein Tag mit einem Doppelgesicht äußerster Zwiespältigkeit. Die große Rede in Bergen-Belsen 1952 ist ein wichtiger Schritt auf dem Wege der Auseinandersetzung mit der Verfolgungs- und Vernichtungspolitik des Dritten Reiches. Dass in ihr der Namen Auschwitz nur am Rande vorkommt, hängt, natürlich, damit zusammen, dass Heuss - wie einen guten Teil seiner Generation - das Wissen um den Holocaust in seiner ganzen Monstrosität noch nicht erreicht hat. Aber man kann sich auch schwer vorstellen, dass er bereit gewesen wäre, die Verfehltheit der deutschen Geschichte von Auschwitz her als ihrem archimedischen Punkt zu sehen. Der Bruch mit der Vergangenheit war für ihn eng verflochten mit einem Bewusstsein, für das Geschichte noch fortdauernde Lebensmacht war. Heuss hat einmal die Formulierung gewählt: Die deutsche Geschichtsmelodie sei zerbrochen. Aber er hatte sie noch in Ohr und Herz. Und seine Bereitschaft, sich mit der deutschen Geschichte zu konfrontieren, ging zusammen mit einem Vertrauen in die Kraft zur Selbstreinigung, das nachfolgenden Generationen eher abging.

Das Bild politischer Kultur, das uns im Wollen und Wirken von Theodor Heuss begegnet, ist also komplizierter als es den landläufigen Anschein hat. Es ist ein Bild mit Widerhaken. Nichts ist daran abzustreichen, dass er Maßstäbe gesetzt hat, und dass in vielem, was diesen Staat auszeichnet und zusammenhält, noch immer der Geist und die Kultur wirksam sind, die er ihm eingeflößt hat – auch wenn es kaum noch einer weiß. Andererseits geht vieles von dem, wofür er steht, an uns vorbei – nicht nur der eigentümlich, bildungsbürgerlich wattierte Ton, in den er in Reden oft verfällt. Aber sein Demokratie-Begriff beeindruckt nach wie vor durch seine Lebendigkeit, Wärme und Sinnenhaftigkeit – also mit all jenen Elementen, die der Demokratie in unserem Alltag zumeist fehlen. Allerdings lässt er auch verblüffend wenig Raum für die Tendenzen, von denen heute viele die Verlebendigung einer träge gewordenen Politik erwarten: Plebiszit, stärkere Minderheiten-Rechte, die Relativierung von Institutionen. So sehr Heuss den Staat zugunsten bürgerschaftlicher Mitwirkung zurückgenommen sehen möchte, so nachdrücklich beharrt er auf ihm als einer ordnenden, auch orientierenden Instanz. Weder Neoliberale noch Radikalliberale würden sich bei ihm ganz wohl fühlen.

Ist Heuss also von gestern? Oder liegt es an uns, wenn er uns fern gerückt erscheint? Vielleicht sollten wir ihn heute als kritischen Spiegel begreifen. In ihm könnten wir erkennen, was mit der Wiedergründung der Demokratie in der Bundesrepublik gemeint war. In Heuss tritt uns eine frühere Schicht dieser Republik entgegen. Sie hat vieles, was wir so sicher nicht mehr haben: die feste Überzeugung, dass Demokratie nur praktizierbar ist in der Verschränkung von Rechten und Pflichten, einen Begriff vom Staat, einen Bezug zur Geschichte. Aber ohne sie wäre die Republik nicht das, was sie ist. Sich auf Heuss zu berufen, lohnt sich noch immer – aber man darf es sich damit nicht einfach machen.

Und es bleibt die Figur selbst. Möglicherweise bleibt das sein wichtigster Beitrag zur politischen Kultur in Deutschland: das Beispiel einer gelungenen, überdies eindrucksvoll reflektierten politischen Existenz. In seinem Leben und Wirken hat ein wichtiger Abschnitt des Ringens um ein Verhältnis der Deutschen zur Politik und zur Demokratie – ein altes, leidiges Thema – hochachtbare Gestalt gewonnen. Natürlich kommt da gleich der Zwischenruf: Ermächtigungsgesetz. Doch man muss die Proportionen schon gewaltsam verbiegen, wenn man diesen Fehltritt gegen seine politische Lebensleistung aufrechnen will. In Heuss konnten die Deutschen die Verkörperung eines Verhältnisses von Politik und Demokratie erleben, das ihnen Mut machte.

Heuss hat einmal gesagt, er stelle sich, wenn er an einem Grabe zu reden habe, immer vor, der Tote höre zu; dann falle es leichter, den richtigen Ton zu finden und vor ihm zu bestehen. Die klassische Frage der politischen Bildung an Heuss lautet: Was hat er uns zu sagen – im Zweifelsfall mit einem „noch“ versehen. Vielleicht sollten wir uns gelegentlich eine andere Frage stellen: was er denn über unseren Umgang mit unserem Staatswesen sagen würde, und ob wir damit vor ihm bestehen könnten.

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