Zeitung Heute : Das „Halimeter“ nimmt die Angst

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Jeder zehnte Patient, der zu Wolfgang H. Koch in die MundgeruchSprechstunde kommt, ist gar nicht betroffen. „Die Halitose-Phobie ist weit verbreitet“, sagt der Zahnmediziner. Um den faulen Atem nachzuweisen oder eben auszuschließen, kommt in seiner Praxis ein spezielles Gerät zum Einsatz, das „Halimeter“. Das „Halimeter“ kann den Schwefelgehalt in übel riechendem Atem erkennen und quantifiziert die Messwerte in ppb (Parts per Billion/Teile pro Milliarde)-Konzentrationseinheiten. Die Daten sind allerdings kein absoluter Beweis für Mundgeruch, so dass der Arzt weitere Verfahren, wie zum Beispiel Tests mit Bakterienkulturen, Sulfidnachweismethoden und organoleptische Methoden bei der endgültigen Diagnose berücksichtigen muss. Das Halimeter ist dabei ein wichtiges, auch psychologisches Element des Behandlungsprogrammes, da es neutral dokumentiert. Meist wird das Halimeter zusammen mit einem PC eingesetzt, so dass ein Haligramm erstellt werden kann – eine Möglichkeit, um Mundgeruch-Phobiker zu beruhigen.oom

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