DAS RELIEF AUF DEM BILDSCHIRM : Wie funktioniert die Photogrammetrie?

Die Photogrammetrie ist ein berührungsloses Vermessungsverfahren, bei dem das Zielobjekt zunächst aus verschiedenen Perspektiven fotografiert wird. Anschließend lassen sich mit dem Bildmaterial anhand bereits bekannter Größen und Entfernungen sowohl die räumliche Lage als auch die zwei- oder dreidimensionale Form des Objektes rekonstruieren. Die beiden Hauptanwendungsgebiete sind heute die Aerophotogrammetrie (Auswertung von Luft- oder Satellitenbildern, insbesondere zur Erstellung topographischer Karten) und die terrestrische Photogrammetrie, bei der die Messbilder von erdfesten Standpunkten im Abstand von wenigen Zentimetern bis mehreren Metern gewonnen werden. Seit einigen Jahren werden für die Fotoaufnahmen Digitalkameras verwendet. mwz

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