DEM RUF DER WIRTSCHAFT GEFOLGT : Vom Regierungs- auf den Chefsessel

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Von 1998 bis zur Umbildung des Kabinetts Schröder 2002 war Werner

Müller
parteiloser Bundeswirtschaftsminister. Bis 1997 bereits als Vorstand bei der Veba Kraftwerke Ruhr AG tätig gewesen, wechselte er 2003 zurück in die Wirtschaft: auf den Vorstandsposten der Ruhrkohle AG (RAG). Wenig später wurde er Vorstandsvorsitzender.

Am 22. November 2005 schied Kanzler Gerhard Schröder (SPD) aus dem Amt – schon am 12. Dezember wurde bekannt, dass er bei der Nord Stream AG, einer Tochter der russischen Gazprom, den Vorsitz des Aktionärsausschusses übernehmen würde. Die Empörung war groß. Schröder hatte das Projekt als Kanzler stets wohlwollend begleitet.

Zum 22. November 2005 berief Kanzlerin Angela Merkel Hildegard Müller (CDU) als Staatsministerin und Beauftragte für Bund-Länder-Koordination ins Kanzleramt. Vor Ablauf der Legislaturperiode, am 1. Oktober 2008, wechselte Müller als Hauptgeschäftsführerin zum Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft und legte auch ihr Bundestagsmandat nieder.

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