Zeitung Heute : Dennis Gansel, Regisseur

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Den ersten Espresso.

2. Zu Hause: Meine Couch. Meinen Kühlschrank.

3. Im Kino: Das Eiskonfekt.

4. An Jürgen Vogel: Sein Lächeln!

5. An Lehrern: Wenn sie den Mut haben, im

Schulunterricht auch über Filme zu sprechen.

6. An Schülern: Neugierde.

7. An Macht: Man kriegt Sachen gebacken.

8. An meiner Arbeit: Die Möglichkeit zu berühren und Fragen aufzuwerfen.

9. An meinem Leben: Unterwegs zu sein.

10. An Berlin: Das Kreuzberg meiner Freundin.

11. An Deutschland: Dass es immer entspannter wird.

12. Ansonsten: Das perfekte Kino.

13. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

„Der küsst so gut!“

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Keinen Kaffee.

2. Zu Hause: Fusseln im Bauchnabel.

3. Im Kino: Leute, die das Ende verraten.

4. An Jürgen Vogel: Ich arbeite daran ...

5. An Lehrern: Rechthaberei.

6. An Schülern: Dass sie längst Verdrängtes in mir

wieder hochholen.

7. An Macht: Dass sie zu schnell verführt.

8. An meiner Arbeit: Dauertelefonate ohne Sinn.

9. An meinem Leben: Es müssen Kinder her!

10. An Berlin: Die volljekackten Bürgersteige.

11. An Deutschland: Das Wetter. Aber daran arbeiten wir ja ...

12. Ansonsten: Den Ausdruck „Junger Mann“!

13. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

„Das deutsche Kino muss besser werden.“

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