• Der eigene Weg: Wie der Sohn eines Fußballers zum Eishockey kam Außerdem Live-Übertragungen der Partien Tschechien – Italien und Japan – Brasilien

Zeitung Heute : Der eigene Weg: Wie der Sohn eines Fußballers zum Eishockey kam Außerdem Live-Übertragungen der Partien Tschechien – Italien und Japan – Brasilien

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Wer erinnert sich noch an ein schönes Tor von Stefan Beckenbauer? Oder an ein Riesenspiel von Jürgen Haller? Niemand. Berühmte Fußballväter schaden den Karrieren ihrer Söhne oft mehr, als sie ihnen nützen. Jüngstes Beispiel: Dusan Petkovic, der die WM-Nominierung für Serbien-Montenegro durch seinen Nationaltrainer-Vater Ilija nicht annahm, weil der öffentliche Druck zu groß war.

Es geht natürlich auch anders. Wenn der Vater das Land und der Sohn die Sportart wechselt. Peter John Lee, Manager des deutschen Eishockeymeisters Eisbären Berlin, wird darüber heute Abend den Besuchern im Lido erzählen. Lee spielte als Eishockeyprofi 450-mal für die Pittsburgh Penguins in der nordamerikanischen Profiliga NHL und war später Stürmerstar beim Deutschen Meister Düsseldorfer EG und den Eisbären. Dabei war sein Vater englischer Fußballnationalspieler: Eric Lee ist mit 363 Liga-Spielen von 1946 bis 1957 für den FC Chester bis heute einer der Rekordspieler des Klubs.

1958 wanderte Lee mit seiner Familie nach Kanada aus. Von seiner Fußballkarriere hat er seinen drei Söhnen früher wenig erzählt, weil er keinen Druck auf deren Sportlerkarrieren ausüben wollte. Über den Vater und sein gute Verhältnis zum Fußball will der gebürtige Engländer Peter John Lee heute mit Claus Vetter sprechen, dem Eishockey-Experten des Tagesspiegel.

Natürlich wird auch heute im Lido nicht nur über Fußball geredet, sondern auch Fußball geschaut: Ab 16 Uhr kickt Italien gegen Tschechien, um 21 Uhr läuft dann Japan gegen Brasilien auf der Riesenleinwand drinnen und den Bildschirmen draußen, musikalisch runden nach dem Abpfiff die bewährten Karrera-Klub-DJs den Abend ab.

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