Zeitung Heute : Der gestohlene Kaktus

Die Buschmänner in Afrika wissen: Wer vom Hoodia isst, vergisst seinen Hunger. Dann kamen Pharmafirmen, machten Diätmittel daraus und ließen sie patentieren. Ein Lehrstück über Arm und Reich.

Erwin Koch

Kxao/ai!ae weiß nicht, welcher Tag heute ist, welches Jahr, müde sitzt er im Schatten des Baums, unter dem er seit Jahren sitzt in der Mitte seiner Sippe. Auf dem Kopf trägt er eine blaue Wollmütze, keine Ahnung, woher er sie hat, vielleicht von einem Weißen, der hier vorbeikam, wahrscheinlich vom Missionar, der an der Straße nach Gam wohnt.

Es ist Morgen im Buschmannland, Namibia, Afrika.

Kxao/ai!ae öffnet eine Dose aus altem Plastik, Vaseline Blue Seal, er drückt den Finger in eine Salbe, die er selber mischte, Kräuter und Fett, und streicht, wie alle Morgen, die Lösung an die Lippen. Wer diese Salbe an seine Lippen streicht, hat nichts als Glück und ist willkommen auf der Erde. Der geht hungrig zum Nachbarn und bekommt zu essen. Der geht durstig an die Straßenkreuzung, wo der Laden steht, und findet einen, der ihm einen Schluck aus der Flasche Pepsi schenkt, besser einen Schluck Bier, Hansa, Tafel oder Windhoek.

Am 10. April 2006, einem Montag kurz vor Handelsbeginn, 08:49, streut der Chief Executive Officer der britischen Firma Phytopharm PLC die frohe Nachricht, die erste Stufe der Zusammenarbeit mit Unilever, einem der führenden Konsumgüterkonzerne dieser Welt, sei erfolgreich abgeschlossen, bald beginne die zweite, und man freue sich, lässt CEO Richard Dixey verlauten, mit dem Wirkstoff aus der Pflanze Hoodia gordonii Geld zu machen.

Hoodia gordonii, ein kaktusgleiches Wesen aus der Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse, gurkenförmige Äste, große lachsfarbene stinkende Blüten, wächst am anderen Ende der Welt, in den Halbwüsten des südlichen Afrika.

Die Aktie der Phytopharm Public Ltd. Company, ist nach der Verheißung des Vorsitzenden, wie gewünscht, einen Zehntel mehr wert.

Der Mann weiß nicht, wann er hierher kam, es ist nicht wichtig. Er gehört zum Volk der San, der Buschmänner, die einst Nomaden waren und nun zur Sesshaftigkeit verdammt sind an einem Wasserbohrloch, das Tsumkwe heißt. Hauptort des namibischen Buschmannlands, 580 Menschen in weiten Lumpen aus Altkleidersammlungen, ein Schlagbaum im Westen, einer im Süden. Die San sind das älteste Volk Afrikas. Die Felszeichnungen, die sie schufen, sind 26 000 Jahre alt, und ihre Sprache ist vielleicht die schwierigste überhaupt, sie klicken und schnalzen, wenn sie reden, Volkskundler haben dafür Zeichen erdacht, /, ÿ, !, //.

Kxao/ai!ae, alt und grau, Fingernägel wie Messer, ist Medizinmann an der C44, die von Grootfontein an die Grenze zu Botswana führt, ein breites staubiges Band, auf dem die Touristen in kühlen Wagen ihr Glück jagen. Im Traum erfährt er, welche Wurzel fruchtbar macht, welche Rinde den Durchfall austreibt, das Kopfweh, Bauchschmerzen, Blutungen, den Teufel, G//aoan.

Am 15. April 1997 meldete das staatliche südafrikanische Forschungszentrum CSIR, Council for Scientific and Industrial Research, ein neues Patent an: für eine pharmazeutische Zusammensetzung mit appetithemmender Wirkung.

Die Wissenschaftler hatten aus der Pflanze Hoodia gordonii einen Stoff isoliert, der im Hypothalamus des Hirns das Gefühl erwirkt, satt zu sein. Die San, scheue schmale Wildbeuter und Sammler, pflegten von der Pflanze zu essen, wenn sie zur Jagd aufbrachen, die sie nach Tagen erst wieder nach Hause führte. Sie nennen sie !khoba. Die anderen sagen Hoodia.

Zwar habe man den Wirkstoff, ein Stereoidglykosid, nicht eigentlich erschaffen, sagen die südafrikanischen Forscher, aber entdeckt und mit einem bestimmten Verfahren isoliert, demnach stehe dem CSIR das ausschließliche Recht zu, die Erfindung während 20 Jahren gewerbsmäßig zu nutzen.

Manchmal steigen die Fremden aus ihren kalten Wagen und machen, ohne ihn zu fragen, ein Foto von Kxao/ai!ae, von seiner zerschlissenen Kappe, von seinen roten Augen. Dann hält er die Hand hin und bekommt nichts, vielleicht einen Namibischen Dollar. Im Laden an der Kreuzung, wo die jungen Männer stehen, oft tagelang, bis jemand sie mitnimmt nach Grootfontein oder Gam, kostet eine Zigarette einen Dollar und zehn Cents.

Der Laden ist ein dunkler Raum, gefüllt mit den Dingen des Lebens, Bierkisten, Mehlsäcke, Zwiebeln, Cool Ryder, Dotted and Smooth Condoms available here. Schülern, steht über der Kasse geschrieben, werden Süßigkeiten nur während der Pause und nach Schulschluss verkauft. Fertigsuppen liegen im Regal.

Manchmal, vielleicht dreimal im Jahr, bringt die Regierung Mehl ins Dorf, manchmal der Priester. Ein Mensch, der einen Tag lang die Wildzäune der Umgebung flickt, damit weder Löwen noch Elefanten nach Tsumkwe finden, verdient 25 Namibische Dollar, drei Euro.

Stacheldraht säumt das Dach des Ladens, ein Telefongerät ist an die Mauer geschraubt, ständig blinkt eine Zahl, dahinter drei Tanksäulen ohne Benzin, 300 Kilometer bis Grootfontein, Betrunkene bereits am Morgen.

Der Medizinmann Kxao/ai!ae weiß nicht, wann er hierher kam, zuerst war ich Jäger, dann Fährtenleser der südafrikanischen Soldaten. Eines Tages, als sie mich nicht mehr brauchten, befahlen sie uns an den Rand der Wüste Kalahari, wo die Weißen Löcher gebohrt hatten, aus denen Wasser schoss, alle zehn Kilometer ein Brunnen, 3500 Menschen im Reservat Buschmannland, 38 Dörfer auf 10 000 Quadratkilometern. Die Weißen sagten: Züchtet Vieh, pflanzt Mais. Doch davon verstehen sie nichts. Sie verstehen nichts von Sesshaftigkeit, von Vorrat und Eigentum. Manchmal, für 350 Namibische Dollar, legen sie die Kleider der Reichen ab, die ihnen zu weit sind, und ziehen den alten Lendenschurz an, greifen zu Pfeil und Bogen und spielen, den Touristen zur Freude, Vergangenheit.

Kxao/ai!ae weiß längst: Es gibt Tage, immer häufiger, da seine Salbe, die glücklich macht, nicht wirkt.

Am 23. Juni 1997, Monate nach der Anmeldung des Patents in Südafrika, überließ der Council for Scientific and Industrial Research CSIR dem britischen Unternehmen Phytopharm PLC das Recht, den Stoff weiterzuentwickeln und zu vermarkten. Tierversuche, ließ Phytopharm wissen, hätten gezeigt, dass der Extrakt aus Hoodia gordonii hoch wirksam sei und willkommen, zumal in der westlichen Welt, wo vermutlich 70 Millionen Menschen an Übergewicht litten, fünf Prozent davon in ernsthafter Weise.

Phytopharm PLC, ein kleines Unternehmen in Cambridgeshire, spezialisiert auf Pflanzenwirkstoffe, gab ihrer neusten Erwerbung den Namen P57, der 57. Stoff im Sortiment der Firma.

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass 70 Prozent der modernen Medikamente pflanzlichen Ursprungs sind. Aber fast drei Viertel der biologischen Vielfalt finden sich in zwölf Ländern, darunter Brasilien, Indonesien, Kolumbien, Südafrika, Indien, Kenia.

Die Phytopharm ließ P57 abermals patentieren. Am 28. August 1998 lud sie zur Medienkonferenz und frohlockte, man habe die Lizenz zur Weiterentwicklung und Vermarktung des Wirkstoffes aus der Pflanze Hoodia gordonii verkauft, vorerst für 32 Millionen US-Dollar. An den weltgrößten Pharmakonzern: Pfizer, 115 000 Mitarbeiter, 48,4 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2006.

Manchmal setzt sich Kxao/ai!ae zu den Männern an der C44 unter das Dach eines Landrovers, das sie irgendwo fanden und auf vier Pfosten stellten, und dann reden sie und lachen und teilen zu viert eine Zigarette. Kinder jagen die wenigen Touristen, die im Laden eine Pepsi kauften, und betteln um die leere Flasche, ein Namibischer Dollar das Pfand, 13 europäische Cents.

Bereits der legendäre englische Abenteurer und Missionar David Livingstone, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts Afrika bereiste, brachte Pflanzen nach Europa, in der Hoffnung, diese ergäben ein Medikament. Die Entführung hat einen Namen: Biopiraterie. Aber erst 1992, am Erdgipfel von Rio de Janeiro, an dem 118 Staats- und Regierungschefs sowie mehr als 800 Nichtregierungsorganisationen teilnahmen, beschloss man, den Diebstahl zu verbieten. Genetische Ressourcen, ob in Tieren, Pflanzen oder Mikroorganismen, gelten seither nicht mehr als Allgemeingut der Menschheit, von dem sich jedermann holen kann, was er will, sondern sie unterstehen der Hoheit des Staates, in dem sie vorkommen. Lebt oder wächst eine Art auf dem Boden eines Stammes, einer indigenen Gemeinschaft, und/oder steht sie in Verbindung mit deren traditionellem Wissen, muss auch von dieser Gemeinschaft die Erlaubnis erbeten und der allfällige Gewinn mit ihr geteilt werden.

Dieses sogenannte Biodiversitätsabkommen, ratifiziert von mehr als 180 Staaten – nicht von den USA, Nordkorea, dem Vatikan und einigen anderen –, ist seit Ende 1993 in Kraft, ein völkerrechtlich verbindlicher Vertrag, der oft gebrochen wird.

Ehrlich, verteidigte sich der Chief Executive Officer der Phytopharm PLC, Richard Dixey, zur Rede gestellt, ich dachte, die Buschmänner seien ausgestorben. Ich bin froh, dass es sie noch gibt. Schon immer habe ich geglaubt, dass diese Art Wissen das wertvollste Vermögen indigener Völker ist.

Marthinus Horak, Bioprospecting Manager am südafrikanischen CSIR, Inhaber des Patents auf den Wirkstoff der Pflanze !khoba, redete sich heraus, mit dem Volk der San habe man zwar zu sprechen versucht, aber man habe dann überlegt, dies geschehe noch früh genug, wenn das Medikament zugelassen sei.

Die San, auch Buschmänner genannt, ein Volk aus drei großen Gruppen mit ähnlichen Sprachen, verteilt auf die Länder Angola, Namibia, Botswana und Südafrika, noch 60 000 Menschen, vielleicht 100 000, nahmen sich einen Anwalt. Der zwang, im Zusammenwirken mit Organisationen wie dem deutschen Evangelischen Entwicklungsdienst, den CSIR, den Patentinhaber, an einen Tisch. Der Streit dauerte Jahre.

Jeden Morgen, solange die Schatten noch kühl sind, bricht der kleine Medizinmann Kxao/ai!ae, der keine Zähne mehr hat, in den Busch auf, er trägt ein schmales spitzes Eisen, eine Tüte aus Plastik in der Jackentasche, langsam schreitet er durch den Sand, vorbei an den Ovambo und Herero, die ihm ihr warmes Bier anbieten, ein Dollar die Kalebasse, gern nähme er davon, Kxao/ai!ae hat kein Geld. Hätte er Geld, gäbe er es seiner Frau, damit sie weiches Brot kauft, zwei Scheiben, die er kauen kann. Alle zwei Monate schenkt ihm Namibia 300 Dollar, vierzig Euro, davon leben er und seine Sippe, die neun Enkel, die Töchter und der Schwiegersohn, der gestern, schon wieder, mit einer Wunde am Kopf nach Hause kam, blutend und besoffen, das ist mein Leben.

Er bückt sich zu einem Strauch, berührt die Rinde und drückt den schwarzen Daumennagel ins Holz, Kxao/ai!ae geht weiter, kühler Wind weht und schiebt Abfall über den Sand, Twiggles Chutney Flavour, der Medizinmann weiß nicht, wann er zum letzten Mal die Pflanze !khoba fand, von der er oft aß, als er noch Jäger war, sie schmeckt nicht gut, sie ist bitter. Er weiß, sie wächst tief im Busch, Richtung Botswana, aber so weit tragen ihn die Beine nicht mehr. Ja, denkt er, es ist, als hätten uns die Fremden etwas gestohlen, etwas, das das Leben leichter macht und allen gehört.

Nun geht er in die Knie und stößt sein Eisen in die Erde, gräbt eine Wurzel aus, bestes Mittel für Frauen, die eben geboren haben, damit ihre Brüste sich mit Milch füllen, Stück für Stück holt er die Medizin ans Licht und legt sie in Plastik, schließt dann vorsichtig das Loch, das er geöffnet hat, damit die Pflanze ihm nicht böse ist und neue Wurzeln macht.

Am 24. März 2003, nach Jahren des Streits, schlossen das südafrikanische CSIR, das auf den Wirkstoff in Hoodia gordonii ein Patent besitzt, und das Volk der San, vertreten durch ihren Rat, endlich Frieden. Der CSIR versprach, den San sechs Prozent der Tantiemen zu überlassen, die er von der britischen Phytopharm bekommt, so lange, wie der CSIR durch den Verkauf von !khoba Geld verdient, und acht Prozent der sogenannten Meilensteinzahlungen an den CSIR, zu denen Phytopharm sich verpflichtet hatte. Milestone income meint Überweisungen, die immer dann geschehen, wenn die Entwicklung eines Produkts einen entscheidenden Schritt vorankommt. Umgerechnet auf den Verkaufspreis eines künftigen Produkts, erhalten die San 0,003 Prozent dessen, was der Schlankmacher den Käufer kostet. Im Gegenzug unterschrieben die Buschmänner, die Patentierung anzuerkennen und nie mehr Forderungen zu stellen, weder an den CSIR noch an die Phytopharm.

Dieses Abkommen war eine Weltpremiere. Erstmals wurde ein indigenes Volk am Gewinn beteiligt, den ein Konzern aus traditionellem Wissen schlägt. Menschenrechtsgruppen feierten.

Vier Monate später, ein schlechter Tag für die Phytopharm, am 30. Juli 2003, schob Pfizer seine Rechte an Hoodia gordonii an die Briten zurück, der Aktienkurs sank um 33 Prozent, Pfizer lobte zwar, mit P57 habe der Verzicht nichts zu tun, sondern einzig damit, dass man nicht länger auf Naturmedizin setze. Und Richard Dixey, CEO der Phytopharm, ließ verkünden, dann suche er einen neuen Partner.

Die Brautschau dauerte anderthalb Jahre. Am 15. Dezember 2004 teilte Phytopharm mit, die Firma habe der Unilever, der global tätigen Konsumgütergesellschaft und Eigentümerin von global führenden Marken, die weltweit und exklusiv geltende Lizenz am Extrakt aus Hoodia gordonii übertragen, eine Konferenzschaltung für Analysten und Investoren findet statt um 8.30 Uhr.

Unilever PLC, Rotterdam/London, 223 000 Mitarbeiter, fast 40 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2006, Eigentümerin von mehr als 400 Marken, bezahlte Phytopharm 21 Millionen Pfund Sterling, 6,5 davon sofort, außerdem einen Anteil, in geheimer Höhe, am Verkaufspreis aller künftigen Produkte.

Die Begeisterung der Satten für die Kaktusgleiche vom Rand der Wüste Kalahari steckte an. Bald standen von vielen Herstellern Pulver und Pillen in den Regalen, die alle das Wunder der Schlankheit versprechen, viele davon gefälscht.

Heute ist ein guter Tag, Kxao/ai!ae schließt das Loch, das er geöffnet hat, damit die Pflanze neue Wurzeln macht, er steht auf und wandert zurück an die C44, wo seine kleine Hütte ist, fünf gebogene Äste, verkleidet mit Lumpen und Blechen, er setzt sich unter den Baum, unter dem er seit Jahren sitzt und nachdenkt über Gott und den Teufel, über das Gute und das Schlechte. Von seinem Großvater hat er gelernt, Gott ist der, der immer kommt und da ist, aber der Teufel, gierig auf alles, stellt sich dazwischen, er macht die Menschen hungrig, krank und traurig, und also braucht es ihn, Kxao/ai!ae, der weiß, wie dem Teufel zu begegnen ist. Denn der versteckt sich nur.

Am 27. Januar 2005 gab das Europäische Patentamt in München, nachdem dieses eine erste Patentanmeldung abgewiesen hatte, der Beschwerde der südafrikanischen Wissenschaftler vom CSIR Recht. Und obwohl der CSIR, aus gutem Grund, eine finanzielle Beteiligung der San vertraglich längst anerkannt hatte, verdrehte er sich nun zur Behauptung, es sei anzunehmen, dass die San um die Wirkung des fraglichen Stereoidglykosids gar nicht wussten. Sondern dass das Sättigungsgefühl, das die Buschmänner behaupteten, schlicht davon komme, dass sie ihre Mägen mit den Stängeln des Kaktus füllten, mit Hoodia eben, und in einer Gegend der Welt, wo die durchschnittliche Temperatur des Sandes rund 70 Grad Celsius betrage, das Bedürfnis nach fester Nahrung ohnehin gering sei.

In zwei, drei Jahren wird die Unilever Public Limited Company eine Nahrung oder ein Getränk in die Supermärkte stellen, gemacht aus Hoodia.

An manchen Morgen, immer wieder, schleicht sich der Teufel zu Kxao/ai!ae und macht ein freundliches Gesicht. Der Teufel sagt mit leiser Stimme: Gib mir von deiner Salbe, die glücklich macht.

Der Medizinmann antwortet: Du bringst uns Elend, Streit und Neid, ich gebe dir nicht von meiner Salbe.

– Wohin soll ich gehen?, ich habe nur euch, die Menschen.

– Zum Sonnenaufgang.

– Dort ist Wüste, ich werde hungern.

– Das stimmt, nickt Kxao/ai!ae. Er sieht die Tränen des Teufels, und der Medizinmann leidet mit ihm, er flüstert: Iss von einer Pflanze, die stinkende Blüten hat und Stacheln, ihre Blüten haben die Farbe der Zunge. Sie schmeckt nicht gut, aber sie hält dich am Leben. „Sag mir, wie sie heißt“, befiehlt der Teufel.

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