• Der Kunde zahlt nicht – was tun? Die Forderungsausfall-Versicherung mit Rechtsschutz hilft Unternehmern vor Gericht

Zeitung Heute : Der Kunde zahlt nicht – was tun? Die Forderungsausfall-Versicherung mit Rechtsschutz hilft Unternehmern vor Gericht

Karsten Miehe

Die Auftragsbücher sind prall gefüllt, die Geschäfte laufen gut. Dann passiert es: Ein größerer Kunde verweigert die Zahlung, weil er die Qualität der Leistung bemängelt.

Der Firmenchef sieht sich gezwungen, einen Anwalt einzuschalten, damit der vor Gericht die Ansprüche durchsetzt. Das ist bei ungewissem Ausgang mit hohen Kosten verbunden, daher verzichtet so mancher mittelständische Unternehmer zähneknirschend auf sein Geld.

Der genossenschaftliche Verbundpartner der Berliner Volksbank, die R+V Versicherung hat seit Mitte 2007 die erste Warenkreditversicherung auf den deutschen Markt gebracht, die auch die Kosten für einen solchen Rechtsstreit übernimmt. R+V-ProfiPolice WKV plus und WKV kompakt ergänzt mit diesem Rechtsschutz sinnvoll die wichtige Absicherung gegen Forderungsausfälle.

Forderungsausfallrisiko nicht auf die leichte Schulter nehmen

Die Zahl der Firmenzusammenbrüche befindet sich weiterhin auf hohem Niveau. Jeder Insolvenzfall birgt ein hohes Risiko für die Geschäftspartner. Gerät ein größerer Kunde in Zahlungsschwierigkeiten, können auch gesunde Betriebe die Folgen zu spüren bekommen. Jede dritte Pleite von mittelständischen Unternehmen ist auf Forderungsausfälle wegen zahlungsunfähiger Kunden zurückzuführen.

Absicherung lohnt sich doppelt

Je nach Unternehmensumsatz bietet die R+V Versicherung die R+V-ProfiPolice in zwei Varianten an: Kunden mit einem Jahresumsatz von 1 bis 30 Millionen Euro schließen die WKV plus ab. Die WKV kompakt ist für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu einer Million Euro konzipiert. Der Beitrag ist grundsätzlich umsatzabhängig. Eine Tischlerei mit einem Jahresumsatz von 1,6 Millionen Euro zahlt beispielsweise einen Jahresbeitrag von 8.187 Euro (brutto). Ein Elektrofachbetrieb mit einem Jahresumsatz von 125.000 Euro zahlt für den Forderungsausfallschutz nur 1.141 Euro im Jahr (brutto). Nimmt der Kunde die Versicherung in einem Jahr nicht in Anspruch, erhält er Geld zurück. Ein Unternehmen, das sich gegen Forderungsausfälle absichert, profitiert auch indirekt. Es verbessert sein Rating bei der Hausbank und kann damit im Idealfall seine Finanzierungskosten reduzieren.

Die Vorteile der neuen R+V-ProfiPolice WKV liegen auf der Hand: Sie bietet umfassenden Schutz vor den Folgen von Forderungsausfällen, seitens in- oder ausländischer Kunden. Der Forderungsausfall muss nicht allein die Folge einer Insolvenz sein. Schon bei Verzug der Zahlung leistet der Versicherer.

Neben dem reinen Forderungsausfall werden dem Unternehmen auch diejenigen Kosten ersetzt, die für die Fertigung von Waren oder Werkleistungen aufgewendet wurden, wenn es durch die Zahlungsunfähigkeit eines Abnehmers nicht mehr zur Auslieferung kommt.

Wird eine Forderung bestritten, übernimmt R+V die Kosten, die bei einem Rechtsstreit zur Durchsetzung der Forderung entstehen. Damit ist die Liquidität des Unternehmens optimal abgesichert. Seine Bonität bleibt erhalten.

Kautionsversicherung im Aufwind

R+V sichert Unternehmen nicht nur gegen die Folgen von Forderungsausfällen ab. Sie verbürgt sich im Rahmen der Kautionsversicherung für die Erfüllung von vertraglichen Verpflichtungen und für die Zahlungsfähigkeit von Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen dabei Bürgschaften für Mängelansprüche, Vertragserfüllungs- und Anzahlungsbürgschaften. Diese sind insbesondere für Unternehmen im Bauhaupt- und Baunebengewerbe aber auch im Maschinen- und Anlagenbau interessant, weil sie exakt die gleichen Aufgaben erfüllen, wie die Bürgschaften einer Bank. Darüber hinaus übernimmt R+V Zahlungs-, Miet- und Zollbürgschaften sowie eine Reihe weiterer Sonderbürgschaften, die auch für Unternehmen anderer Branchen von Bedeutung sein können.

Entscheidend für jedes Unternehmen ist dabei die exakte Erfassung des eigenen Absicherungs- und Liquiditätsbedarfs. Hierüber sollte der Unternehmer in jedem Fall mit seinem Bankenbetreuer oder seinem R+V Firmenkundenberater ausführlich sprechen.

Karsten Miehe

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