Zeitung Heute : Der Neurosenzüchter

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Angefangen hat er auf dem Kriegsschauplatz Familie: Der armenischkanadische Filmemacher Atom Egoyan ist ein kluger Beobachter der Entfremdung. Seine Filme sind Verwirrspiele über Erinnerung, Herkunft und Verdrängung: stille Vexierbilder von Illusion und Identität, Trauer und Trauma. Sie heißen „Family Viewing“, „Der Schätzer“, „Das süße Jenseits“, auf der Berlinale 2002 war sein Epos „Ararat“ zu sehen. Das Arsenal widmet dem Autorenfilmer eine große Retrospektive. Heute Abend steht „Exotica“ auf dem Programm, Egoyans Rätselfilm über den Voyeurismus.

19 Uhr: Arsenal im Filmhaus, Tiergarten, Potsdamer Str. 2, Tel.: 26955100

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