Zeitung Heute : Der Sicherheits-Tipp: Jetzt auf die Osterreise vorbereiten

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Schon in drei Wochen ist es so weit, feiern wir das Osterfest. Das bedeutet für viele auch Reisezeit. Sei es nun ein etwas längerer Ausflug oder auch die erste größere Reise des Jahres, nachdem die Kraft des Winters gebrochen ist. Auf den Autobahnen und Fernstraßen bedeutet das wieder besonders viel Verkehr und entsprechend große Staugefahr. Für alle, die trotzdem sicher ans Ziel kommen wollen, heißt es deshalb, rechtzeitig an den Start zu gehen und lieber ein paar Stunden mehr für die Fahrt einzuplanen, so dass man nicht schon beim ersten unfreiwilligen Halt unter Zeitdruck gerät. Denn wer gegen die unerbittlich ihre Runden drehenden Zeiger der Uhr fährt, wird schnell ungeduldig, fährt risikoreicher und in letzter Konsequenz auch unsicherer. Und im besonders dichten Verkehr genügt dann oft schon ein gar nicht einmal so großer Fehler, um einen folgenschweren Unfall auszulösen.

Um sicher ans Ziel zu kommen, muss man allerdings nicht nur körperlich fit und ausgeruht sein. Reisefit sein muss auch das Auto. Das ist bei modernen Autos im Prinzip kein Problem, Denn die sind auch ohne besondere Vorbereitungen langstreckentauglich - vorausgesetzt allerdings, man lässt ihnen das Mindestmaß an Service angedeihen, das auch für solche Autos vorgeschrieben ist. Trotzdem sollte man nicht allzu sorglos sein. Denn oft reicht schon eine dumme Kleinigkeit, um die große Fahrt unerwartet mit einer Panne am Straßenrand enden zu lassen. In der Hektik des Stadtverkehrs hat mancher vielleicht einmal schneller als gewohnt eine Parklücke angesteuert und dabei harten Kontakt mit dem Bordstein gehabt. Und machmal hinterlassen solche Manöver leider ihre Spuren. Vom Verlust eines Gewichts an den Reifen oder aber einer verstellten Spur merkt man allerdings im normalen Stadtverkehr nichts. Doch wenn dann gleich auf den ersten Kilometern schneller Autobahnfahrt das Lenkrad kräftig zu vibrieren beginnt, dann ist es für einen Werkstattbesuch leider zu spät.

Harte Bordsteinkontakte, aber auch nicht ganz sauber ziehende Bremsen, schlechter Straßenkontakt bei schnellen Ausweichmanövern, ungewohnte Geräusche aus dem Motorraum, veränderte Auspuffgeräusche, Startprobleme oder auch ein nicht ganz einwandfreier Motorlauf sollten Anlass sein, das Auto vor dem Start zur ersten großen Reise noch einmal fachmännisch durchsehen zu lassen. Und auch, wenn alles so weit in Ordnung ist, sollte man daran denken, für Notfälle die richtigen Notrufnummern an Bord zu haben - denn die beste Mobilitätsgarantie hilft nichts, wenn man nicht weiß, wenn man in Falle eines Falles anrufen muss.

Auf aktuellem Stand sein sollte auch das Kartenmaterial und die Software für das Navigationssystem. Und bei langen Reisen ist es durchaus sinnvoll, sich nicht nur auf die normale Reiseroute einzustellen, sondern auch ein paar Ausweichrouten einzuplanen. Wenn man danach erst sucht, wenn man schon fast im Stau steckt, ist es ein wenig zu spät. Wenn man das dagegen rechtzeitig macht, dann kommt man vielleicht schon bei der Reiseplanung auf die Idee, hier und dort einmal für ein paar Kilometer die gewohnte Route zu verlassen und ein Stückchen Landstraße mit der einen oder andere touristischen Sehenswürdigkeit oder auch nur landschaftlich besonders attraktiven Strecken einzuplanen. Das bringt nicht nur Abwechslung in die sonst schnell monoton werdende Autobahnfahrt. Und eine kurze Erholungspause oder Rast auf einem hübschen Kleinstadtmarktplatz oder in einem Dorfgasthof ist meist sehr viel attraktiver als auf einer überfüllten Autobahnraststätte.

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