Zeitung Heute : Der Sicherheits-Tipp: Jetzt schon für die große Reise planen

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Noch ein paar Wochen vergehen zwar bis zum Start in die Großen Ferien. Doch es gibt einige Dinge, die man nicht bis zum letzten Augenblick aufschieben sollte. Dann nämlich wird nach aller Erfahrung die Zeit plötzlich knapp und manches, was eigentlich vor Fahrtantritt bequem hätte getan werden können, wird dann aus Zeitmangel unterlassen. Das gilt vor allem auch für eine sorgfältige Reiseplanung. Die empfiehlt sich vor allem dann, wenn man bei der nächsten großen Reise in bislang weitgehend unbekannte Regionen startet. Und da die meisten schon jetzt wissen, wann sie starten und wohin die Reise geht, sollten sie sich schon jetzt mit ihrer Reiseroute vertraut machen. Das dient letzlich auch der Sicherheit.

Viel zu wenig bereiten sich die meisten leider auch darauf vor, dass ihnen Staus die gesamte Reiseplanung durcheinander bringen können. Natürlich kann man die kilometerlangen Schlangen stehender Fahrzeuge auf den Autobahnen einfach hinnehmen. Doch dann sollte man bei der Fahrt auch nicht unter Termindruck stehen. Dann macht man eben eine längere Pause oder übernachtet, wenn es überhaupt nicht mehr vorangehen will.

Doch nicht jeder hat das dafür nötige Zeitpolster. Und dann können nicht eingeplante Verzögerungen schnell zu einem Sicherheitsrisiko werden. Dann nämlich, wenn man pünktlich eine Autoverladung oder eine Fähre erreichen muss, und im Stau stehend die Zeiger der Uhr rasen sieht, wird man nicht nur nervös, sondern auch dazu verleitet, bei wieder freier Strecke riskanter zu fahren, als man es eigentlich gewöhnt ist. Da "übersieht" man dann großzügig einmal ein Tempolimit in einer Baustelle, lässt sich in einer langen Schlange vielleicht sogar dazu verleiten, rechts zu überholen, versucht Sekunde um Sekunde herauszuschinden. Und wenn man sich dabei verschätzt oder überfordert, dann setzt ein Unfall solcher Fahrt oft ein unerwartetes Ende.

Leider gibt es keine Rezepte gegen Staus. aber es gibt Möglichkeiten, sich vor den Folgen solcher Staus zu schützen. Die erste und einfachste besteht darin, dass man für Fahrten, bei denen Termine eingehalten werden müssen, nicht allzu knapp plant. Wer mit einem Zeitpolster von ein paar Stunden auf Tour geht, kommt bei freier Strecke möglicherweise sehr viel früher ans Ziel. Aber dafür wird man nicht nervös, wenn die Verkehrsbedingungen die Fahrt um ein paar Stunden verzögern.

Mindestens so wichtig ist es, sich bei längeren Touren um Alternativrouten zu kümmern. Dafür allerdings braucht man aktuelle Karten. Und wenn man sich bei den Autoclubs über die besonders staugefährdeten Strecken informiert, dann hat man jetzt ausreichend Zeit, Ausweichrouten einzuplanen.

Und damit man nicht genervt und gestresst an den Start gehen muss, sollte man sich schon jetzt um das Fahrzeug und seine Ausrüstung kümmern, prüfen, ob man alle Reisedokumente zusammen hat, rechtzeitig eine Grüne Versicherungskarte oder einen Internationalen Führerschein beantragen und noch einmal nachsehen, ob die Personaldokumente auch gültig sind - noch ist Zeit, einen neuen Ausweis oder Pass zu beantragen.

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