Zeitung Heute : Deutsche Behörden: Virtuelle Rathäuser bleiben Zukunftsmusik

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Die meisten deutsche Behörden sind noch nicht in der Lage, ihre Dienste umfassend im Internet anzubieten. Das hat eine Untersuchung der Unternehmensberatung Mummert + Partner in Hamburg ergeben. Hintergrund der Studie ist, dass am 1. Mai der Einsatz der digitalen Signatur rechtsgültig wird.

Der Untersuchung zufolge besitzen 47 Prozent der 100 größten Städte Deutschlands ein schriftliches Konzept für elektronischen Bürgerservice. Rund 90 Prozent der Verwaltungen wissen nicht, was die Bürger von einem Behördenportal erwarten, so die Analyse. Besonders fehlten Finanzierungskonzepte und Einführungsstrategien für die neuen Techniken.

Wenn das Gesetz zur Regelung der elektronischen Unterschrift in Kraft tritt und im Sommer die notwendigen Änderungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) folgen, fällt Mummert + Partner zufolge das letzte Hindernis auf dem Weg zum "virtuellen Rathaus". Mit dem Einsatz der digitalen Unterschrift können die Bürger Amtsgeschäfte vom heimischen Computer aus erledigen.

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