DEUTSCHLAND : FDP prüft Betreuungsgeld

Berlin - Die FDP will das umstrittene, von ihr mitbeschlossene Betreuungsgeld im Wahlkampf wieder infrage stellen. Die FDP wolle die familienpolitischen Leistungen „neu ordnen“, heißt es in dem auf der Website der FDP veröffentlichten Entwurf für das Wahlprogramm. „Auch das kürzlich eingeführte Betreuungsgeld muss dabei auf den Prüfstand.“ Nach jahrelangem Streit hatte der Bundestag das Betreuungsgeld, das vor allem von der CSU gefordert wurde, im November mit den Stimmen von Union und FDP beschlossen. Es soll ab August an Eltern gezahlt werden, die ihre Kleinen nicht in eine Kita geben. Vorgesehen ist eine Zahlung von zunächst 100 Euro, später 150 Euro im Monat. Die SPD will versuchen, das Betreuungsgeld mithilfe der neuen Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat zu stoppen. AFP

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