Zeitung Heute : Die Belgier surfen am eifrigsten im Netz

Journalisten sind beim Empfang ihrer Informationen konservativ. Wie eine in Frankfurt am Main veröffentlichte Studie des internationalen PR-Agentur-Netzwerk GFC Net ergab, ziehen sie den Empfang von Informationen per Fax anderen Formen der Übermittlung deutlich vor. Nur ein Drittel von ihnen möchte Presseinformationen per E-Mail bekommen. Befragt wurden 120 Journalisten in den Finanzzentren Frankfurt, New York, London, Hongkong, Tokio, Paris, Zürich und Brüssel.90 Prozent der befragten Journalisten hatten der Studie zufolge an ihrem Arbeitsplatz einen direkten E-Mail-Zugang. Dennoch sehen die Nachrichten-, Zeitungs-, Fernseh- und Radiomacher in der E-Mail eher Nachteile. Als Beispiele wurden Informationsüberflutung, eine große Zahl an Meldungen ohne Informationswert sowie technische Probleme angegeben.Ganz jenseits der Neuen Medien leben Journalisten allerdings noch nicht. Alle Befragten nutzen das Internet, acht von zehn recherchieren mindestens einmal täglich, 60 Prozent mehrmals am Tag im World Wide Web. Die eifrigsten Nutzer der Neuen Medien sind - die Belgier.

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