Zeitung Heute : Die Gerätetypen im Überblick

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Die digitale Fernsehnorm DVBT (Digital-Video-Broadcasting-Terrestrial) überträgt die Bild- und Tonsignale über die Daten-Komprimierungstechnik MPEG-2. Die Set-Top-Box wandelt die eingehenden digitalen Daten wieder in Signale um, die der vorhandene Fernseher verstehen kann.

Mit DVB-T können mehr Programme in besserer Qualität und unabhängig vom Ort empfangen werden. Auch der Empfang im Garten, auf dem Balkon oder auf dem Campingplatz wird möglich. Je nach regionaler Auslastung sind zwischen 18 und 24 TV-Programme zu empfangen.

Bei den einfachsten Geräten handelt es sich um so genannte „free-to-air-Receiver“ für den Empfang digitaler Radio- und TV-Programme. Über Zusatzmodule (CI-Receiver) können auch zukünftige terrestrische Pay-TV-Programme empfangen werden.

Es wird aber auch Geräte mit integrierter Festplatte für digitale TV-Aufzeichnungen geben. Zukünftig sollen interaktive und multimediale Funktionen ein Hin- und Herschalten zwischen Internetseiten und Fernsehkanälen ermöglichen. Das schließt den Empfang und das Verschicken von E-Mails und SMS sowie Homebanking und Homeshopping ein.

Die Kosten für die Set-Top-Boxen betragen gegenwärtig je nach Hersteller und Ausstattung zwischen 189 und 449 Euro. Die ersten Fernseher mit integrierter Set-Top-Box gehören zur gehobenen Preiskategorie. mvd

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