Zeitung Heute : Die Macht der Kamera

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Harun Farocki betrachtet in seinen Filmessays gerne Bilder, die gar nicht zum Anschauen gedacht sind: Aufnahmen von Überwachungskameras zum Beispiel. In seinen Videoarbeiten „Gefängnisbilder“ (2000) und „Erkennen und Verfolgen“ (2003) untersucht er die entmenschlichenden Mechanismen von Gefängnissen sowie die Funktion von Kameras als „filmische Bomben“. Seit dem Zweiten Weltkrieg stürzen sie sich etwa an der Spitze von Fernlenkwaffen ins Ziel. Das ZeughausKino zeigt die beiden Videoarbeiten im Rahmen seiner Farocki-Reihe im März.

18.15 Uhr: Zeughauskino im DHM, Mitte, Unter den Linden 2, Tel. 203040

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