Zeitung Heute : Die Maske der Lara Croft

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Zuerst war sie nur eine virtuelle Figur in einem PC-Spiel. Weil sie so hübsch und erfolgreich war, gab es sie bald zum Anfassen. Als Nackte im Playboy, was dem Magazin viel Ärger mit "ihrer" Firma Eidos einbrachte. Seit dieser Woche liegt sie am Kiosk: Lara Croft, die Heldin aus der Computerspielserie "Tomb Raider", als Comic-Heft.

Die Storys stammen aus der Feder von Dan Jurgens, der schon Superman und Spiderman Leben einhauchte. Es sind die alten Baller-Spiele. Sex und Shoot: Die Abenteuer um die schurkenniederknallende Schöne verkaufen sich von selbst. Das jüngst erschienene, vierte Lara-Croft-Spiel "The Last Revelation" steigerte den Jahresumsatz, den die Computerspiel-Firma Eidos mit Lara-Croft-Lizenzen macht, auf über eine Million Pfund im Jahr. Den ersten Croft-Film hat Paramount gerade abgedreht. Der Comic aus dem Stuttgarter Ehapa-Verlag soll alle sechs Wochen erscheinen, samt redaktionellen Spiele-Teil (Preis: 6 Mark 90). In der ersten Ausgabe jagt Lara die Maske der Medusa.

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