Zeitung Heute : Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" prangert Zensur im Web an

Die in Paris ansässige Journalistenvereinigung "Reporter ohne Grenzen" (Reporters sans frontires, RSF) hat 20 Staaten zu "Feinden des Internet" erklärt. In einer am Montag veröffentlichten Mitteilung wirft sie diesen Staaten vor, im Internet Zensur zu betreiben und die Nutzer zu behindern. Dazu zählen laut RSF Saudi-Arabien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisien, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenien, Weißrussland, Birma, China, Nordkorea, Kuba, Irak, Iran, Libyen, Sierra Leone, Sudan, Syrien, Tunesien und Vietnam. Insgesamt kontrollierten 45 Staaten den Zugang zum Internet. Als Vorwand diene ihnen vielfach der Hinweis, die Öffentlichkeit müsse von "subversiven Ideen" verschont bleiben oder "die Sicherheit und Einheit des Landes" müssten gewahrt werden.

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